Fortschritte in der humanoiden Robotik und der physikalischen KI
SEOUL, Südkorea, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das weltweit tätige Robotikunternehmen WIRobotics (Co-CEOs Yeonbaek Lee und Yongjae Kim) gab bekannt, dass es eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 95 Milliarden KRW (rund 68 Millionen USD) abgeschlossen hat. Die Investition erfolgt rund zwei Jahre nach der Serie-A-Finanzierung des Unternehmens in Höhe von 13 Milliarden KRW im März 2024 und spiegelt das wachsende Vertrauen in die Robotertechnologien der nächsten Generation sowie das Kommerzialisierungspotenzial von WIRobotics wider.

JB Investment leitete die Finanzierungsrunde, an der sich InterVest, Hana Ventures, Smilegate Investment, SBVA, NH Investment & Securities, Company K Partners, GU Investment und FuturePlay beteiligten.
WIRobotics entwickelt seine humanoide Roboterplattform „ALLEX" auf der Grundlage von Technologien, die darauf ausgelegt sind, menschliche Bewegungen zu verstehen und zu erweitern. Das Unternehmen wurde kürzlich für das „Physical AI Fellowship" von NVIDIA ausgewählt, womit seine technologischen Fähigkeiten und sein globales Potenzial gewürdigt wurden. Durch Kooperationen mit AWS und NVIDIA treibt WIRobotics Physical-AI-Technologien der nächsten Generation voran und verfolgt gleichzeitig gemeinsame Forschungs- und Plattformvalidierungsprojekte (PoC) mit globalen Forschungseinrichtungen und Automobilherstellern.
Die humanoide Entwicklung von WIRobotics baut auf realen Daten und Steuerungstechnologien auf, die durch das Geschäft mit tragbarer Robotik gesammelt wurden. In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen mithilfe seines tragbaren Gehassistenzroboters „WIM" Benutzerdatensätze aufgebaut und personalisierte Assistenztechnologien entwickelt, die auf individuelle Gangmuster und körperliche Verfassung optimiert sind.
WIM befindet sich nun im dritten Jahr der Kommerzialisierung, hat insgesamt mehr als 3.000 verkaufte Einheiten erreicht und ist in Europa, China, der Türkei und Japan vertreten. Der Umsatz stieg von 560 Millionen KRW 2023 auf 1,3 Milliarden KRW 2024 und 2,79 Milliarden KRW 2025, während das erste Quartal 2026 bereits den Gesamtumsatz des Unternehmens für das Jahr 2024 übertraf. WIM wurde zudem drei Jahre in Folge mit dem CES Innovation Award ausgezeichnet, was die anhaltende weltweite Anerkennung seiner Technologie und Produktwettbewerbsfähigkeit belegt.
Informationen zu WIRobotics
WIRobotics ist ein globales Robotikunternehmen, das tragbare und humanoide Robotersysteme auf der Grundlage menschlicher Bewegungsdaten entwickelt. Seit seiner Gründung im Jahr 2021 hat das Unternehmen den tragbaren Gehassistenzroboter „WIM" auf den Markt gebracht und ist durch seine humanoide Roboterplattform „ALLEX" in den Bereich der physikalischen KI vorgestoßen.

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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.