LONDON, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die französische Premium-Biermarke 1664 hat eine neue globale Studie veröffentlicht, die eine wachsende Kultur der Selbstzensur in einer Zeit offenbart, in der Authentizität noch nie so wichtig war.

83 % der Menschen glauben, dass sie einen guten Geschmack haben, aber nur 31 % können sich darauf einigen, was das bedeutet, und die meisten haben zu viel Angst, dies zu sagen.
Das ist das zentrale Ergebnis von „Eine Frage des guten Geschmacks", der großen neuen globalen Studie, die von 1664 in Auftrag gegeben wurde. Die Schlussfolgerung ist einfach, aber beunruhigend: Der Geschmack ist nicht tot, aber er hat Angst.
Obwohl die Menschen großen Wert auf Individualität und Selbstbewusstsein legen, zeigt sich, dass sie beides unterdrücken:
Dennoch glauben 77 %, dass die Gesellschaft besser wäre, wenn die Menschen offener und ehrlicher wären.
Die Menschen haben nicht aufgehört, eine Meinung zu haben, aber sie haben Angst, sie zu äußern. Von der Annullierung bis zum Selbstzweifel akzeptiert die globale Kultur "Individualität", solange sie sich an eine bestehende Version hält.
Mehr als 50 % der Befragten gaben an, dass Algorithmen die Entwicklung ihres Geschmacks erleichtern, doch je mehr sich die Menschen darauf verlassen, desto weniger ausgeprägt ist ihr Geschmack.
Eine Frage des guten Geschmacks untersucht auch den Druck der Kultur und des Lebensstils, um zu verstehen, welche Kräfte den Geschmack von heute prägen. Die Ergebnisse führen zu einer klaren Feststellung: guter Geschmack hat nichts mit Konsens zu tun. Es geht um das Selbstvertrauen, sich eine Meinung zu bilden, um die Offenheit, andere zu respektieren, und um die Reife, sich darauf zu einigen, anderer Meinung zu sein.
„In einer Welt, die Unterschiede zunehmend bestraft, ist das Bekenntnis zum eigenen Geschmack geradezu radikal geworden. 1664 ist nicht dazu da, guten Geschmack zu definieren, sondern die Überzeugung zu feiern, zu ihm zu stehen.„"
Seva Nikolaev, Globale Vizepräsidentin für Premiummarken, Carlsberg
Unquestionably Good Taste
Die Ergebnisse kommen zeitgleich mit 1664 und dem globalen Botschafter Robert Pattinson , der einen neuen Kurzfilm unter der Regie von Brady Corbet vorstellt, in dem Pattinson drei Personen verkörpert, die alle davon überzeugt sind, den Gipfel des guten Geschmacks zu repräsentieren. Während die Meinungen aufeinanderprallen, bleibt 1664 die einzige Sache, bei der sich alle einig sind, dass sie unbestreitbar guten Geschmack hat.
Forschungspapier: https://www.1664blanc.com/media/b0dnq13i/1664_a_question_of_good_taste_report_220526.pdf
Pressekontakt: 1664global@wearefullfat.com
Infografik - https://mma.prnewswire.com/media/2988925/1664.jpg
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2785634/1664_Logo.jpg

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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.