TAIPEH, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- „Wir waren schon immer davon überzeugt, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die dieselbe Vision teilen", sagte Alex Shiung, stellvertretender Bereichsleiter für Geschäftsentwicklung bei SINBON. „Wir hoffen, gemeinsam ein Ökosystem aufbauen zu können, das umweltfreundlich ist und dem Planeten zugutekommt."
Über einzelne Technologien hinaus arbeitet SINBON zudem daran, ein breiteres Partnerökosystem aufzubauen, das eine gemeinsame Vision für nachhaltige Energieinnovationen teilt. Durch die Vernetzung von Technologieanbietern, Systemintegratoren und Betriebspartnern will SINBON skalierbare saubere Energielösungen entwickeln, die in Städten sowie Branchen weltweit eingesetzt werden können.
Da Städte auf der ganzen Welt auf Netto-Null-Emissionen hinarbeiten, wird der Bedarf an saubereren und flexibleren Energielösungen immer dringlicher. Vor allem urbane Umgebungen stehen vor wachsenden Herausforderungen, wenn sie Emissionen senken und zugleich eine zuverlässige Stromversorgung für mobile sowie netzunabhängige Anwendungen gewährleisten müssen.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat SINBON, ein Anbieter nachhaltiger Lösungen, eine Zusammenarbeit mit Nexcellent Energy, einem in Taiwan ansässigen Unternehmen, das sich auf wasserstoffbetriebene Energiesysteme spezialisiert hat, angekündigt. Die Partnerschaft soll die Entwicklung von Wasserstoffenergielösungen beschleunigen, die auf neue urbane Energieanforderungen ausgelegt sind.
Durch die Kombination des Fachwissens von SINBON in Systemintegration und Fertigung mit den Kompetenzen von Nexcellent Energy in der Wasserstofftechnologie planen die beiden Unternehmen, Wasserstoffanwendungen in verschiedenen Sektoren auszubauen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird SINBON Electronics die wasserstoffbetriebenen Energiesysteme von Nexcellent Energy nutzen, um gemeinsam Marktchancen in einer Reihe von Anwendungen auszuloten, darunter elektrische Kleinstfahrzeuge, gewerbliche Drohnen, mobile Wasserstoff-Mikronetze und Vor-Ort-Stromversorgungssysteme für KI-Rechenzentren.. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen den erschließbaren Markt für Szenarien erweitern, die längere Betriebszeiten, geringe Geräuschentwicklung und niedrige CO₂-Emissionen erfordern, und Branchen eine überzeugende Alternative zu herkömmlichen batteriebasierten Lösungen bieten.
Diese Vision nimmt durch das breitere Partnernetzwerk von SINBON bereits Gestalt an. Als Swobbee, der internationale Energieplattform-Partner von SINBON, seine Infrastruktur für den Batteriewechsel in großen Städten der USA ausbaute, wurde dessen Geschäftsführer Thomas Duscha auf eine ganz andere urbane Energieherausforderung aufmerksam.
In belebten Vierteln von New York City nutzen tausende Foodtrucks weiterhin benzinbetriebene Generatoren, um Kochgeräte, Kühlaggregate und Beleuchtung zu betreiben – stundenlang, mit dauerhafter Lärm- und Emissionsbelastung in dicht besiedelten städtischen Straßen. Die Situation verdeutlicht den wachsenden Bedarf an saubereren und leiseren mobilen Energielösungen, die urbane Nachhaltigkeit besser unterstützen können.

SINBON prüft daher gemeinsam mit Swobbee und Nexcellent den Einsatz modularer wasserstoffbetriebener Energiesysteme als sauberere Alternative. Solche Systeme könnten eine stabile Stromversorgung für mobile Gewerbebetriebe wie Foodtrucks liefern und zugleich Emissionen sowie Lärm erheblich reduzieren.
SINBON ist davon überzeugt, dass Kooperationen wie diese einen wichtigen Schritt zur Verbreitung nachhaltiger Energielösungen für Städte weltweit darstellen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern, die eine gemeinsame Vision für Dekarbonisierung und Energieinnovation teilen, will das Unternehmen den Einsatz sauberer Energietechnologien der nächsten Generation beschleunigen sowie das globale Ökosystem für nachhaltige Lösungen stärken.

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In der Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen rücken österreichische Schulen zunehmend in den Fokus. Golli Marboe, Initiator der „Mental Health Days“, fordert, Lehrerinnen und Lehrer deutlich stärker zu unterstützen – und zugleich in die Pflicht zu nehmen. Im Gespräch mit der APA plädierte er dafür, dass alle Pädagoginnen und Pädagogen einmal im Jahr verpflichtend eine Fortbildung zu einem Thema rund um das psychische Wohlbefinden absolvieren. Zusätzlich brauche es ein strukturiertes Angebot zur regelmäßigen Supervision.
Marboe verweist darauf, dass der Lehrberuf damit eine Sonderrolle einnimmt: „Es ist der einzige Sozialberuf, der das nicht hat“, sagt er mit Blick auf fehlende Supervisionsstrukturen. Nach seiner Vorstellung sollen Lehrkräfte damit nicht nur entlastet, sondern auch besser befähigt werden, Warnsignale bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und professionell darauf zu reagieren. Die Forderung zielt auf eine langfristige Verankerung von Mental-Health-Kompetenz im Schulalltag ab.
Zusätzlichen Druck erzeugt aus Sicht von Fachleuten der Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien. Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), unterstützt ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausdrücklich. „Kinder brauchen keine sozialen Medien“, betont sie und spricht sich für einen altersgerechten, schrittweisen Zugang aus – ähnlich wie beim Führerschein, für den man lernen und eine Prüfung ablegen müsse. Besonders problematisch seien sogenannte „Endless Reels“, also endlos scrollbare Kurzvideo-Formate, die nach Einschätzung von Haid und Marboe stärkere Auswirkungen auf die Psyche haben können als klassische Textnachrichten, während Ängste gleichzeitig diffuser würden.
Dass viele Lehrkräfte im Bereich Social Media weniger sattelfest sind als ihre Schülerinnen und Schüler, sehen die beiden Experten nicht als Nachteil. Marboe zieht den Vergleich mit Suchtprävention: Man müsse „nicht jede Droge ausprobieren, um darüber reden zu können, dass Drogen schlecht sind“. Haid verweist auf Klassen, in denen sich Lehrende digitale Plattformen von den Jugendlichen erklären lassen. Diese bewusste Rollenumkehr könne die Beziehungsebene stärken, weil die Schülerinnen plötzlich als Expertinnen auftreten. Aus Sicht der Befürworter solcher Ansätze ist das Zusammenspiel aus besser geschulten Pädagoginnen, klareren Social-Media-Regeln und strukturierten Unterstützungsangeboten ein zentraler Baustein, um die mentale Gesundheit junger Menschen im Bildungssystem langfristig zu stabilisieren.