Health-Produkte-Anbieter FIT GROUP strebt Börsennotierung an

11.03.2026


Die FIT GROUP AG, ein wachstumsorientiertes Unternehmen mit Fokus auf den Vertrieb hochwertiger Nahrungsergänzungs- und Health-Produkte, hat die Einzelheiten für ihren geplanten Börsengang festgelegt. Das Unternehmen mit Sitz in Schüttorf, Deutschland, gab am 11. März 2026 die konkreten Konditionen für den Schritt an die Börse bekannt.

Das Angebot umfasst 190.000 neue, auf den Namen lautende Nennbetragsaktien mit einem Nennbetrag von je 0,08 Euro. Diese Aktien gewähren eine volle Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2025. Der festgelegte Angebotspreis beträgt 10,55 Euro je Aktie, was das Unternehmen mit rund 15 Millionen Euro bewertet. Die Mindestzeichnung pro Anleger wurde auf zehn Aktien festgesetzt.

Der Zeichnungszeitraum für den Börsengang erstreckt sich vom 12. März bis zum 27. März 2026. Interessierte Investoren können an dem Angebot durch Übersendung eines Zeichnungsscheins an die FIT GROUP teilnehmen, wobei Anfragen über die Plattform https://platform.nuways-ag.com/ipo/fitgroup-ag gestellt werden können. Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland sowie einer Privatplatzierung in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb Deutschlands und der Vereinigten Staaten.

Nach Abschluss des Angebots und der Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister plant die FIT GROUP AG die Einbeziehung ihrer Aktien in den Freiverkehr an der Wiener Börse, konkret im Marktsegment "direct market plus" des Vienna MTF. Die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre und soll das Grundkapital um bis zu 15.200 Euro auf bis zu 128.920 Euro erhöhen.

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Wien macht seine Bahnhofsvorplätze klimafit und grüner

14.03.2026


Wien treibt die Klimaanpassung an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten voran und stellt weitere Bahnhofsvorplätze von Asphalt auf Grün um. Im Rahmen der stadtweiten Offensive „Raus aus dem Asphalt“ werden graue, versiegelte Flächen vor Bahnhöfen systematisch entsiegelt, begrünt und als Aufenthaltsräume neu gestaltet. Die Stadt kooperiert dabei eng mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), um die zentralen Ankunftsorte im Stadtgefüge funktionaler und zugleich klimafitter zu machen.

Zu den bereits umgestalteten Vorzeigeflächen zählt der Praterstern, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt. Dort wurden laut Stadtangaben 56 neue Bäume gepflanzt, insgesamt spenden nun 101 Bäume Schatten. Die Grünflächen wurden auf 8.000 Quadratmeter verdoppelt, hinzugekommen ist das nach Angaben der Stadt größte Wasserspiel Wiens. Neben der Kühlung standen auch Sicherheit und Komfort im Fokus: Beleuchtung und Unterführung wurden heller gestaltet, Radfahrern stehen 340 Abstellplätze zur Verfügung.

Parallel dazu arbeitet Wien an einer ganzen Reihe weiterer Flächen. Am Julius-Tandler-Platz beim Franz-Josefs-Bahnhof und am Maria-Restituta-Platz bei der Schnellbahnstation Handelskai wurde beziehungsweise wird der Grünanteil deutlich erhöht. Vor dem Hauptbahnhof sollen die Umbauarbeiten noch heuer starten. Für den Bahnhof Floridsdorf ist der Beteiligungsprozess mit der Bevölkerung abgeschlossen, die Planungsphase für den Franz-Jonas-Platz beginnt. In der Donaustadt entsteht bei der U2-Station Aspern Nord ein neuer Öffi-Knoten: Der Nelson-Mandela-Platz soll ab Sommer als begrüntes Eingangstor zur Seestadt Aspern fungieren, inklusive großzügiger Grünflächen und 75 neu gepflanzter Bäume sowie einem Brunnen.

Die Stadt verweist auf die Dimension der „Raus aus dem Asphalt“-Initiative: In den vergangenen Jahren wurden demnach mehr als 340 Projekte in ganz Wien umgesetzt, im Straßenraum und auf Plätzen rund 3.300 Bäume gepflanzt und zigtausende Quadratmeter versiegelter Flächen zurückgebaut. Besonders an Bahnhofsvorplätzen – vom Praterstern bis zum Umfeld des Franz-Josefs-Bahnhofs – seien so spürbare Verbesserungen durch Begrünung, Kühlung und gestiegene Aufenthaltsqualität erreicht worden. Die Plätze, die bisher primär als Transit- und Autoverkehrsflächen galten, sollen sich Schritt für Schritt zu attraktiven, sicheren Orten entwickeln, an denen Reisende und Anrainer länger verweilen.