SHANGHAI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kürzlich wurde das Nanguo East Road Extension Project (Shunde Bridge) im Bezirk Shunde unter Beteiligung von Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co, Ltd. (ZPMC), die Tochtergesellschaft Nantong Zhenhua Heavy Equipment Manufacturing Co., Ltd. erhielt von der Guangdong Steel Structure Association den Preis für hochwertige Stahlbauprojekte 2025.
Die Shunde-Brücke liegt im östlichen Stadtentwicklungsgebiet des Bezirks Shunde in Foshan und verläuft entlang einer Nord-Süd-Achse, die Daliang und Ronggui verbindet. Das Hauptbauwerk der Brücke hat eine Spannweite von 992,5 Metern und besteht aus einem Doppelpylon, einem Hybridträger in Schrägseilbauweise und einem halbschwimmenden Tragwerkssystem. Mit einer Hauptspannweite von 626 Metern verfügt sie über die längste Brückenspannweite in Foshan. ZPMC war für die Herstellung des stromlinienförmigen, vollständig geschlossenen Stahlhohlkastens für das Hauptfeld der Brücke verantwortlich. Der Stahlkastenträger ist insgesamt 602 Meter lang und wiegt rund 16.000 Tonnen, wobei das schwerste Einzelsegment 462 Tonnen wiegt.
Die Shunde-Brücke wurde am 8. Mai 2025 für den Verkehr freigegeben. Die Fertigstellung des Projekts und die Anerkennung durch diesen Provinzpreis unterstreichen die Fähigkeiten von ZPMC bei der Herstellung von großen Brückenstahlkonstruktionen.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.