TAIPEI, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Compal Electronics Inc. („Compal"; TWSE: 2324) gab heute seine Zusammenarbeit mit GMI Cloud bekannt, einem in Silicon Valley ansässigen Anbieter von KI-Infrastruktur, um den Einsatz einer KI-Infrastruktur der nächsten Generation voranzutreiben, die für groß angelegte Inferenzprozesse und neue agentenbasierte KI-Workloads optimiert ist.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird GMI Cloud leistungsstarke GPU-Serverplattformen einsetzen, die speziell darauf ausgelegt sind, die wachsenden Anforderungen von groß angelegten KI-Trainings- und Inferenz-Workloads zu bewältigen. Die Bereitstellung wird als wichtige Grundlage für die weitere Expansion von GMI Cloud im Bereich KI-gesteuerter Dienste und datenzentrierter Anwendungen dienen.
Da die Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter zunimmt, skalieren Cloud-Anbieter ihre Infrastruktur, um immer komplexere Workloads zu unterstützen, darunter große Sprachmodelle, groß angelegte Inferenzdienste, agentische KI-Systeme und Echtzeit-KI-Anwendungen. Compal unterstützt diese Bereitstellung mit seinem Know-how in den Bereichen Serverdesign mit hoher Dichte, fortschrittliche thermische Architektur und Systemintegration und ermöglicht so eine effiziente und zuverlässige Infrastrukturbereitstellung in großem Maßstab.
„Da sich KI-Workloads rasch in Richtung groß angelegter Inferenz und neuer agentenbasierter KI-Anwendungen entwickeln, verlagern sich die Anforderungen an die Infrastruktur hin zu höherer Dichte, größerer Effizienz und schnelleren Bereitstellungszyklen", sagte Alan Chang, Vice President der Infrastructure Solutions Business Group bei Compal. „Wir freuen uns, GMI Cloud beim Aufbau einer KI-Infrastruktur zu unterstützen, die für Inferenz der nächsten Generation und den Einsatz von KI in der Praxis optimiert ist."
„Da sich KI vom Experimentieren mit Modellen hin zum Einsatz in der Praxis verlagert, wird eine skalierbare Inferenzinfrastruktur immer wichtiger", so Alex Yeh, Gründer und CEO von GMI Cloud. „Durch diese Zusammenarbeit mit Compal erweitern wir die Infrastrukturbasis, die erforderlich ist, um agentenbasierte KI-Workloads und skalierbare Inferenzdienste weltweit zu unterstützen."
Neben der Bereitstellung der Infrastruktur werden Compal und GMI Cloud ihre neueste Zusammenarbeit auf der COMPUTEX 2026 gemeinsam präsentieren.
Am Compal-Stand (M0804) können Besucher die neuesten agentenbasierten KI- und inferenzgesteuerten Anwendungsszenarien von GMI Cloud erkunden, die demonstrieren, wie fortschrittliche Infrastruktur den Einsatz von KI-Diensten der nächsten Generation in der Praxis ermöglicht.
GMI Cloud wird an seinem Stand (R0302) zudem die leistungsstarke KI-Serverplattform von Compal, den Compal SGX30-2, vorstellen. Das System ist für die Unterstützung der NVIDIA HGX-B300-Plattform ausgelegt und bietet die erforderliche Leistung und Skalierbarkeit für umfangreiche KI-Trainings- und Inferenz-Workloads. Mit einem für den Einsatz in hoher Dichte optimierten Design, fortschrittlichem Wärmemanagement und Integration auf Systemebene bietet die Plattform eine robuste Grundlage für die KI-Infrastruktur der nächsten Generation.
Diese Zusammenarbeit spiegelt Compals anhaltende Rolle bei der Unterstützung aufstrebender Cloud-Anbieter und Betreiber von KI-Infrastrukturen wider, während diese ihre Kapazitäten ausbauen und neue Dienste auf den Markt bringen. Mit einer globalen Produktionspräsenz und einer robusten Lieferkette ist Compal gut positioniert, um Kunden bei der effizienten Bereitstellung von KI-Systemen in verschiedenen Regionen zu unterstützen.
Informationen zu Compal
Compal wurde 1984 gegründet und ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das PC-Plattformen, Cloud- und KI-Server sowie intelligente Gerätelösungen für führende Marken weltweit bereitstellt. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.compal.com
Informationen zu GMI Cloud
GMI Cloud ist ein im Silicon Valley ansässiges Unternehmen für KI-Infrastruktur, das Full-Stack-Lösungen für GPU-Clouds und KI-Plattformen für den skalierbaren Einsatz von KI anbietet. Weitere Informationen finden Sie unter gmicloud.ai.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.