Anycubic Kobra X jetzt auf Joybuy in vier europäischen Märkten erhältlich

28.05.2026

SHENZHEN, China, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Anycubic gab heute bekannt, dass der Kobra X jetzt auf Joybuy, der europäischen Einzelhandelsplattform von JD.com, im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden erhältlich ist.

Anycubic Kobra X Now Available on Joybuy

Im Rahmen der Kampagne „New Arrival Day" („Tag der Neuheiten") von Joybuy kostet der Kobra X 259 Pfund im Vereinigten Königreich und 279 Euro in Europa. Ein kostenloses Filament-Set in vier Farben ist im Lieferumfang enthalten. Kunden können nach Erhalt des Geräts sofort mit dem Drucken beginnen. Die Aktion läuft ab sofort im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden.

Der Kobra X wurde erstmals auf der Formnext 2025 vorgestellt und richtet sich an Nutzer, die Mehrfarbdruck ohne externe Farbsysteme oder komplexe Konfiguration wünschen. Sein Vierkanal-Druckkopf der zweiten Generation hält den Filamentweg im Schmelzbereich bei rund 30 mm. Dadurch wird die Zeit für Farbwechsel um 30 bis 50 % verkürzt und der Purge-Abfall in internen Tests in ähnlichem Umfang reduziert. Tom's Hardware bezeichnete ihn als „einen ausgezeichneten Einstiegsdrucker für Vierfarbdruck", TechRadar beschrieb ihn als „eine funktionsreiche Option, die ideal für Anfänger und Enthusiasten ist".

Über die Joybuy-Plattform steht der Kobra X mehr als 40 Millionen europäischen Verbrauchern zur Verfügung. Unterstützt wird dies durch die Lieferung am selben oder nächsten Tag von JD.com in mehr als 30 Großstädten, darunter London, Paris, Köln und Amsterdam.

Informationen zu Anycubic

Anycubic ist ein globaler Hersteller von Desktop-3D-Druckern und Druckmaterialien mit Produkten für FDM- und Resin-Plattformen. Das 2015 gegründete Unternehmen bedient Nutzer in mehr als 200 Ländern und Regionen. Das Produktsortiment umfasst die Kobra- und Photon-Serien und deckt vom Einstiegsbereich bis hin zu Prosumer-Anwendungen sowohl Verbraucher- als auch professionelle Segmente ab.

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Rollentausch im Digitalunterricht: Wenn Schüler Social-Media-Experten sind

04.05.2026

In der Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen rücken österreichische Schulen zunehmend in den Fokus. Golli Marboe, Initiator der „Mental Health Days“, fordert, Lehrerinnen und Lehrer deutlich stärker zu unterstützen – und zugleich in die Pflicht zu nehmen. Im Gespräch mit der APA plädierte er dafür, dass alle Pädagoginnen und Pädagogen einmal im Jahr verpflichtend eine Fortbildung zu einem Thema rund um das psychische Wohlbefinden absolvieren. Zusätzlich brauche es ein strukturiertes Angebot zur regelmäßigen Supervision.

Marboe verweist darauf, dass der Lehrberuf damit eine Sonderrolle einnimmt: „Es ist der einzige Sozialberuf, der das nicht hat“, sagt er mit Blick auf fehlende Supervisionsstrukturen. Nach seiner Vorstellung sollen Lehrkräfte damit nicht nur entlastet, sondern auch besser befähigt werden, Warnsignale bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und professionell darauf zu reagieren. Die Forderung zielt auf eine langfristige Verankerung von Mental-Health-Kompetenz im Schulalltag ab.

Zusätzlichen Druck erzeugt aus Sicht von Fachleuten der Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien. Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), unterstützt ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausdrücklich. „Kinder brauchen keine sozialen Medien“, betont sie und spricht sich für einen altersgerechten, schrittweisen Zugang aus – ähnlich wie beim Führerschein, für den man lernen und eine Prüfung ablegen müsse. Besonders problematisch seien sogenannte „Endless Reels“, also endlos scrollbare Kurzvideo-Formate, die nach Einschätzung von Haid und Marboe stärkere Auswirkungen auf die Psyche haben können als klassische Textnachrichten, während Ängste gleichzeitig diffuser würden.

Dass viele Lehrkräfte im Bereich Social Media weniger sattelfest sind als ihre Schülerinnen und Schüler, sehen die beiden Experten nicht als Nachteil. Marboe zieht den Vergleich mit Suchtprävention: Man müsse „nicht jede Droge ausprobieren, um darüber reden zu können, dass Drogen schlecht sind“. Haid verweist auf Klassen, in denen sich Lehrende digitale Plattformen von den Jugendlichen erklären lassen. Diese bewusste Rollenumkehr könne die Beziehungsebene stärken, weil die Schülerinnen plötzlich als Expertinnen auftreten. Aus Sicht der Befürworter solcher Ansätze ist das Zusammenspiel aus besser geschulten Pädagoginnen, klareren Social-Media-Regeln und strukturierten Unterstützungsangeboten ein zentraler Baustein, um die mentale Gesundheit junger Menschen im Bildungssystem langfristig zu stabilisieren.