Die Gasversorgung in Österreich und ganz Europa wird derzeit als stabil bewertet, während die Preisentwicklung jedoch besorgniserregend ist. Dies erklärte Alfons Haber, der Vorstand der Regulierungsbehörde E-Control, in einem Gespräch mit der APA. Die Sicherung der Versorgung wird dabei maßgeblich durch höhere Kapazitäten im Bereich des Flüssiggases gewährleistet.

Die Kosten für Gas sind seit Beginn des Jahres massiv angestiegen und haben sich in diesem Zeitraum etwa verdreifacht. Zuletzt wurden Preise von rund 100 Euro je Megawattstunde (MWh) verzeichnet. Diese Entwicklung stellt eine signifikante Belastung für den Markt dar.

Mit dem aktuellen Preisniveau von 100 Euro pro MWh haben die Kosten einen Stand erreicht, der seit der Energiekrise im Jahr 2022 nicht mehr vorkam. Haber bezeichnete diese spezifische Preissituation gegenüber der Nachrichtenagentur APA ausdrücklich als beunruhigend.

Trotz der stabilen physischen Versorgungslage bleibt die finanzielle Dynamik ein kritischer Faktor. Die Diskrepanz zwischen der Verfügbarkeit von Gas und den hohen Marktpreisen prägt derzeit die Einschätzung der Regulierungsbehörde.