Die humanitäre Lage im Jemen hat sich durch neu aufgeflammte Kämpfe drastisch verschlechtert. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 300.000 Menschen auf der Flucht, da die Gewalt zwischen verschiedenen Fraktionen eskaliert ist. Im Zentrum des Konflikts stehen die pro-iranische Houthi-Miliz und die von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) präzisierte am Sonntag, dass fast alle Betroffenen innerhalb der vergangenen zwei Monate aus ihren Heimatorten geflohen seien. Diese schnelle Zunahme der Fluchtbewegungen unterstreicht die Instabilität in den betroffenen Regionen. Die Dynamik der Kämpfe hat eine massive Verschiebung der Zivilbevölkerung ausgelöst.
Die IOM betont, dass die geflüchteten Menschen dringend auf grundlegende Unterstützung angewiesen sind. Konkret werden Schutzmaßnahmen, Nahrung, sauberes Wasser sowie eine medizinische Gesundheitsversorgung benötigt. Ohne diese lebensnotwendigen Ressourcen droht die Lage für die über 300.000 Betroffenen weiter kritisch zu werden.
Angesichts dieser Entwicklung fordert die UNO-Organisation für Migration nun einen verbesserten Schutz für die Zivilbevölkerung. Zudem wird ein freier Zugang für humanitäre Hilfe gefordert, um die Notleidenden effizient zu erreichen. Die internationale Gemeinschaft wird damit aufgefordert, den Zugang zu den Krisengebieten zu gewährleisten.


