Der Tiefkühlproduzent Ardo plant die Schließung seines Werks in Groß-Enzersdorf in Niederösterreich, wobei die Verhandlungen über einen entsprechenden Sozialplan stagnieren. Trotz einer erneuten Verhandlungsrunde am vergangenen Freitag konnte zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden. Die Gewerkschaft PRO-GE kritisierte die aktuelle Situation nach den Gesprächen deutlich.
Nach Angaben der Gewerkschaft PRO-GE wurde ein vorliegendes Angebot lediglich „minimal nachgebessert“. Die Vertretung zeigte sich über das Ergebnis der Verhandlungsrunde „enttäuscht“. Damit bleibt die finanzielle und soziale Absicherung der betroffenen Mitarbeiter vorerst ungeklärt.
Um die Verhandlungsposition zu stärken, beabsichtigt die Gewerkschaft nun, den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen. Für den kommenden Montag wurden bereits konkrete Schritte eingeleitet, um die Belegschaft zu mobilisieren. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine bessere Lösung für die Arbeitnehmer zu erzwingen.
Geplant sind für diesen Montag eine offizielle Betriebsratssitzung sowie eine Betriebsversammlung. Diese Termine sollen dazu dienen, die weitere Strategie abzustimmen und die Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Gespräche zu informieren. Die Schließung des Standorts in Niederösterreich bleibt damit ein zentraler Konfliktpunkt.


