ZPMC Projects Win National Quality Engineering Awards

23.10.2026

Rudong offshore wind farm takes the Gold Award; Taicang Port Phase IV recognized for sustainability

SHANGHAI, Oct. 23, 2026 /PRNewswire/ -- Two projects in which Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) played a key role have been recognized in the 2024–2026 National Quality Engineering Awards, recently announced by the China Association of Construction Enterprise Management. China Three Gorges Renewables' 800 MW (H6, H10) Rudong offshore wind farm in Jiangsu Province received the National Quality Engineering Gold Award, while Suzhou Port's Taicang Port Phase IV project received a National Quality Engineering Award.

The Rudong offshore wind farm, with 800 MW of installed capacity, was fully connected to the grid in 2021. It generates about 2.4 billion kWh of electricity a year, enough clean power for roughly 1 million households, and saves about 740,000 tons of standard coal while cutting carbon dioxide emissions by about 2 million tons annually. ZPMC built and installed the foundation piles, jackets and topside module for the project's centerpiece — the offshore converter station. When completed, the station was the world's largest and Asia's first offshore converter station.

The Taicang Port Phase IV project pioneered a lifecycle structural health monitoring system for high-piled wharf structures. The system combines monitoring, assessment and early warning with building information modeling (BIM), enabling project teams to coordinate and manage every stage, from design and construction to operation and maintenance, using integrated digital tools. 

Sustainability was built into the project from the outset. Taicang Port Phase IV became the first Yangtze River port project to incorporate an onshore ballast water treatment facility and a system for collecting initial stormwater runoff. All mobile equipment at the terminal uses clean energy technologies, while solar power generation and hybrid wind-solar lighting further reduce energy consumption. The project's annual carbon emissions reductions significantly exceed those achieved by comparable facilities, while its environmentally responsible construction practices earned a three-star rating for sustainable construction from the China Association of Construction Enterprise Management.

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Andrea Pier: Kulturhauptstadtmanagerin wird Chefin der großen Wiener Musicalbühnen

08.10.2026

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.

Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.

Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.

Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.