MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- ZOE Energy Storage, ein weltweit führender Anbieter von Energiespeicherlösungen (BNEF Tier 1), feiert seine erneute Teilnahme an der Intersolar Europe 2026 mit einer neuen strategischen Positionierung als „Anbieter von KI-gesteuerten dezentralen Energielösungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg". Das Unternehmen stellte sein auf ZOE AI-EMS basierendes, szenarioübergreifendes intelligentes ESS „Z-BOX" vor, veröffentlichte ein Whitepaper zu Mikronetzanwendungen sowie Lösungen für grüne Finanzierungen und schloss während der Messe mehrere Projektverträge ab.
Im Mittelpunkt seiner Ausstellung stellte ZOE die zentralen Herausforderungen der Energiewende in Europa – Ertragsunsicherheit, betriebliche Komplexität und ineffizientes Anlagenmanagement – in den Vordergrund und präsentierte dabei sein firmeneigenes Z AI-EMS sowie dessen Kernkomponente, das ZOE PowerBrain. Im Gegensatz zu herkömmlichen EMS-Systemen verfügt Z AI-EMS über eine auf Cloud- und Edge-Technologie basierende kollaborative Architektur, die Energiespeicher von passiver Hardware in intelligente digitale Ressourcen verwandelt.
ZOE stellte sein umfassendes Produktportfolio vor, das Szenarien für Gewerbe und Industrie, Großanlagen sowie Mikronetze abdeckt – gestützt auf die nahtlos integrierte intelligente Z AI-EMS-Strategie für optimierte Leistung, geringere Risiken und höhere Erträge, die vielfältige Anwendungsbereiche wie Energiearbitrage, Lastmanagement und die Synergie zwischen PV-Anlagen und Speichern abdeckt.
Um die Umsetzung von C&I-Projekten zu beschleunigen, hat ZOE in Zusammenarbeit mit DLL Financial Solutions Partner ein flexibles Finanzierungsprogramm mit 0 % Zinsen ins Leben gerufen. Damit werden die Hürden für Vorabinvestitionen für europäische Kunden gesenkt und eine schnellere Projektumsetzung ermöglicht.
Im Bereich der Fertigung stellte ZOE „ZOEPLUS" vor, ein Joint Venture mit Energy Pro Hungary – Die Partnerschaft vereint die fortschrittlichen ESS-Technologien von ZOE mit der europäischen Engineering- und Fertigungskompetenz von Energy Pro. ZOEPLUS plant den Bau von zwei Produktionsstätten in Ungarn und Saudi-Arabien. Diese Präsenz an zwei Standorten stärkt die lokale Produktion und die globale Lieferkette des Unternehmens weiter und ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Belieferung der wichtigsten globalen Märkte.
Im Rahmen der Messe sicherte sich ZOE mehrere Projektaufträge und unterzeichnete eine strategische ESG-Partnerschaft mit TÜV Rheinland, in der sich das Unternehmen zu einer engeren Zusammenarbeit in den Bereichen Nachhaltigkeit und Unternehmensführung verpflichtet, während es seine weltweiten Aktivitäten ausbaut.
„Wir sind stolz darauf, nicht nur unsere Technologie, sondern auch die Partnerschaften und Finanzlösungen zu präsentieren, die den Zugang zu sauberer Energie erleichtern", sagte Jason Huang, Vorstandsvorsitzender der ZOE Energy Group. „In diesem Jahr haben wir KI vollständig in unser Energiespeichergeschäft integriert – unsere Logik ist klar: Mit der Energiespeicherung als Fundament, KI als Kern und szenariobasierten Lösungen, die echten Mehrwert schaffen, bauen wir ein wahrhaft globales und verantwortungsbewusstes Ökosystem für die Energiespeicherung auf."
Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.