Xinhua Silk Road: Das North Bund Forum schafft tieferen Konsens für Win-Win-Schifffahrtskooperation.

26.10.2026

PEKING, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Beim North Bund Forum 2026, das kürzlich in Shanghai stattfand, kamen rund 4.000 Teilnehmer an der North Bund zusammen, um einen tieferen Konsens für eine Win-win-Zusammenarbeit in der globalen Schifffahrt zu schaffen.

Als Vorzeigeveranstaltung für die Schifffahrtsbranche umfasste das Forum über 60 Sitzungen. Zusammen mit anderen Veranstaltungen lockte das Forum mehr als 15.000 Menschen, darunter ausländische Kollegen aus über 50 Ländern und Regionen, in die ostchinesische Metropole.

Arsenio Dominguez, Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), rief angesichts des technologischen Wandels, der Energiewende und der Herausforderungen durch komplexe geopolitische Situationen zu Widerstandsfähigkeit und Zusammenarbeit in der globalen Schifffahrtsindustrie auf.

Angesichts der zahlreichen Risiken und Herausforderungen, vor denen der globale Schifffahrtssektor derzeit steht, sollte er die praktische Zusammenarbeit vertiefen, aktiv auf Schwierigkeiten reagieren und gemeinsam für eine sichere und ungehinderte internationale Schifffahrt sorgen, erklärte Verkehrsminister Liu Wei.

Als eines der internationalen Schifffahrtszentren verfügt Shanghai über zunehmend deutliche Vorteile, die sich aus dem koordinierten Aufbau internationaler Innovationszentren für Wirtschaft, Finanzen, Handel, Schifffahrt sowie Wissenschaft und Technologie ergeben.

„Shanghai wird auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Entwicklung und Effizienzsteigerungen anstreben und mit den beteiligten Parteien zusammenarbeiten, um im Jangtse-Delta erstklassige Hafen- und Flughafencluster aufzubauen", sagte Zhu Zhongming, Bürgermeister von Shanghai.

Die Widerstandsfähigkeit der globalen Schifffahrtsindustrie beruhe stets auf der Stabilität jedes einzelnen Knotenpunkts und der Koordination aller Partner, sagte Wan Min, Vorsitzender der China COSCO Shipping Corp., Ltd., und äußerte die Erwartung, dass die beteiligten Parteien gemeinsam zum Aufbau eines effizienten, sicheren, umweltfreundlichen und intelligenten modernen globalen Schifffahrtssystems beitragen könnten.

Im Rahmen des Forums wurden Entwicklungsziele und ein Fahrplan für den grünen Schifffahrtskorridor zwischen dem Hafen Shanghai und dem Hafen Hamburg sowie Eckpunkte für den Umsetzungsplan des grünen Schifffahrtskorridors zwischen dem Hafen Shanghai und dem Hafen Melbourne vorgestellt, um die grüne Transformation der Schifffahrt zu beschleunigen.

Schiffsfinanzierung und -versicherung, das „Lebensblut" und der „Schutzschild" der Schifffahrtswirtschaft, spielen eine zunehmend wichtige Rolle als „Ballast" und „Stabilisator", erklärte Xu Lirong, Vorsitzender der China Shipowners Mutual Assurance Association.

Auf einem Unterforum veröffentlichte das Shanghai Shipping Exchange Institute, das sich noch im Aufbau befindet, neue Routenindizes im Rahmen des Shanghai Containerized Freight Index, die sieben Routen von Shanghai nach Europa abdecken, um vorgelagerte und nachgelagerte Unternehmen mit präziseren und segmentierten Frachtreferenzen und Abrechnungsbenchmarks zu versorgen.

Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352665.html

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.