Wie kann ein Unternehmen Konjunkturzyklen meistern und dauerhaften Erfolg erzielen: Vorsitzender und Präsident der Midea Group

30.06.2026

GUANGZHOU, China, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Dies ist ein Nachrichtenartikel von South: 

Seit dem 27. Juni veröffentlicht Guangdong die Videoserie „Beacon Over Lingnan" („Leuchtfeuer über Lingnan") auf den wichtigsten Online-Plattformen. Die erste Folge zeigt ein Gespräch mit Fang Hongbo, dem Vorsitzenden und Präsidenten der Midea Group. Begleiten Sie uns dabei, diesen Unternehmenschef eines Fortune-Global-500-Unternehmens näher kennenzulernen.

Die erste Staffel von „Beacon Over Lingnan" umfasst 20 Folgen, die in vier Kapitel unterteilt sind: Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Bildung sowie Lebensbelange der Bevölkerung. Zwanzig Gäste werden ihre Gedanken zu Arbeit und Leben mitteilen und aus ihrer persönlichen Perspektive Geschichten über Guangdong, die Greater Bay Area und China erzählen.

Video – https://mma.prnewswire.com/media/3001538/60_1782616232.mp4

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.