VILA REAL, Portugal, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Europa-Runden der Kumho FIA TCR World Tour 2026 gingen in Vila Real zu Ende, wo sich Geely Cyan Racing den fünften Saisonsieg sicherte und die Führung in der Teamwertung übernahm. Der französische Fahrer Yann Ehrlacher gewann das erste Rennen, während die anderen drei Fahrer unter den ersten Vier landeten.

Im Verlauf der europäischen Rennen trat das Team in Misano, auf dem Ricardo-Tormo-Circuit, in Paul Ricard und in Vila Real an und sah sich dabei einer Vielzahl von Herausforderungen auf der Strecke gegenüber – von Vollgaspassagen und langen Hochgeschwindigkeitsabschnitten bis hin zu technischen Kurven. Der Geely Preface TCR erwies sich auf den verschiedenen Rennstrecken als äußerst konkurrenzfähig, unterstützt durch sein selbst entwickeltes Fahrwerk, das Federungssystem und den Antriebsstrang, wobei Geely Cyan Racing einen Vorsprung von 56 Punkten in der Teamwertung hält. Santiago Urrutia führt die Fahrerwertung an, während Yann Ehrlacher Vierter ist. Thed Björk und Ma Qinghua belegen den sechsten bzw. siebten Platz. Durch den Motorsport demonstriert das Team weiterhin die technischen Fähigkeiten von Geely und unterstützt damit dessen globale Entwicklung.
Auch abseits der Rennstrecke schreitet die globale Expansion von Geely weiter voran. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte Geely einen weltweiten Absatz von 1.100.373 Einheiten. Innerhalb von nur 45 Tagen trat die Marke in sieben europäische Märkte ein, darunter Deutschland, Spanien, die Niederlande und Frankreich. Unterdessen wurde der Geely STARRAY EM-i im Mai zum meistverkauften PHEV-SUV in Australien. Grundlage für diese Dynamik sind Geelys integrierte globale Kompetenzen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produkte, Dienstleistungen und Markenentwicklung. Gestützt auf ein vielfältiges Portfolio an Limousinen und SUVs, fünf Testregionen in Asien, Europa und darüber hinaus sowie fünf Forschungs- und Entwicklungszentren in China, Europa und Malaysia treibt Geely die Lokalisierung und Technologieentwicklung weiter voran. Darüber hinaus stärken Geelys globale Kundeninitiativen, darunter GEELY •GO und GEELY Care+, das Vertrauen in die Marke. Internationale Auszeichnungen wie der „Automotive News PACE Award" und der „Red Dot Product Design Award" stärken den Einfluss der Marke zusätzlich. Gemeinsam unterstützen diese Bemühungen das globale Wachstum von Geely.
Die „2026 Kumho FIA TCR World Tour" kommt im Oktober dieses Jahres nach China. Die Serie macht Station in Chengdu und Zhuzhou, bevor sie mit dem Saisonfinale in Macau endet. Mit wertvollen Erfahrungen aus den europäischen Rennen wird Geely Cyan Racing auf chinesischen Rennstrecken antreten und Geelys globale Präsenz im Motorsport weiter stärken. Das Team wird zudem seine technischen Fähigkeiten auf der Rennstrecke unter Beweis stellen.
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.