Von alter Hauptstadt zum neuen Knotenpunkt der digitalen Seidenstraße: 7. Western Digital Economy Expo: Industrielle Integration in Xi'an setzt starke Impulse frei

03.07.2026

XI'AN, China, 3. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Unter dem Motto „Digitale Konvergenz belebt die Seidenstraße, intelligente Innovation gestaltet die Zukunft des Westens" ging am 28. Juni in der alten Hauptstadt Xi'an die 7. Western Digital Economy Expo (WDEE Expo) erfolgreich zu Ende.

Xi'an High-Tech Industry Development Zone

Die Messe brachte Delegationen aus Singapur, Südkorea, Thailand, Kambodscha und anderen Ländern sowie Vertreter von Regierungen und Unternehmen aus über 30 chinesischen Städten und 119 führenden Unternehmen der digitalen Wirtschaft zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden 34 Schlüsselprojekte unterzeichnet, was einen neuen Rekord in der Geschichte der Messe darstellt.

Die diesjährige WDEE-Messe hat erstmals die Austauschveranstaltung „Digital Economy Enterprise Going Global" eingeführt und damit gezeigt, dass Xi'an über die traditionelle Rolle als Vermittler des Industrietransfers hinausgewachsen ist und nun aktiv digitale Kompetenzen exportiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das „Silk Road Cross-Border Data Flow and Operations White Paper" veröffentlicht, das praktische Leitlinien für einen standardisierten digitalen Handel zwischen den Partnerländern der „Belt-and-Road"-Initiative enthält. Darüber hinaus festigte die Unterzeichnung der „GEO Industry Standard Self-Regulatory Convention" die Grundlage für die regelkonforme Entwicklung grenzüberschreitender digitaler Unternehmen weiter.

Als wichtiger Knotenpunkt für die digitale Wirtschaft im Westen Chinas treibt Xi'an den Aufbau eines offenen und gemeinsamen digitalen Ökosystems voran. 2025 erreichten die Kernbranchen der digitalen Wirtschaft, die die festgelegte Größe überschritten, ein Volumen von 129 Milliarden Yuan (9,28 % des BIP).

Die Infrastruktur wurde durch fünf Initiativen im Bereich der neuen Infrastruktur gestärkt, die Netzwerke, Cloud, Rechenleistung, Daten und Sicherheit umfassen, um die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Unternehmen sowie öffentliche Dienstleistungen zu unterstützen.

Xi'an treibt das digitale Wachstum durch szenariobasierte Offenheit voran und hat 303 Anwendungsanforderungen in den Bereichen intelligenter Tourismus, XR, neue Energien und weiteren Bereichen veröffentlicht. Die Stadt hat Technologiezentren für Open-Source-Chips, KI-Algorithmen und Industriesoftware errichtet und damit Industriekettcluster von der Forschung und Entwicklung bis zum groß angelegten Einsatz geschaffen.

In Xi'an wurde durch den Aufbau von Stufenstrukturen, institutionelle „Whitelist"-Regelungen und Innovationsfonds ein robustes Unternehmensökosystem etabliert, das Branchenführer wie Huawei und JD.com anzieht und gleichzeitig spezialisierte KMU fördert, wodurch ein ausgewogenes Umfeld entsteht, in dem Unternehmen jeder Größe gemeinsam gedeihen.

Während Xi'an seine Vision vorantreibt, ein Zentrum für digitale Technologieinnovation, eine Startrampe für digitale Produkte und Anwendungen der nächsten Generation sowie ein florierendes Ökosystem für das integrierte Wachstum digitaler Unternehmen zu werden, lädt die Stadt Partner aus den globalen Wertschöpfungsketten der Bereiche Big Data, Cloud Computing und künstliche Intelligenz herzlich ein, sich als „City Partners" anzuschließen.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3003643/Xi_an_High_Tech_Industry_Development_Zone.jpg

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.