Der zweitägige Besuch erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Produktion von NABEP in den Petrozamora-Ölfeldern einen Rekordwert von 115.000 Barrel pro Tag erreicht hat und eine sechste Bohranlage eintrifft.
CARACAS, Venezuela, 28. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Beamte des US-Außenministeriums, darunter der Geschäftsträger John M. Barrett, besuchten am 23. und 24. Oktober die Ölfelder von North American Blue Energy Partners (NABEP) im Westen und Osten Venezuelas, um sich ein Bild davon zu machen, wie schnell das Unternehmen seine Produktion im Rahmen der im August mit der US-Regierung getroffenen Vereinbarung ausbaut.
Am Freitag besuchte Daniel Kennedy, stellvertretender Staatssekretär für Energie und kritische Mineralien, gemeinsam mit Alejandro Betancourt, dem CEO von NABEP, und der PDVSA-Führung das Bachaquero-Feld am Maracaibo-See. Die Gruppe besichtigte das Kompressionsmodul Bachaquero Lago 2 und überprüfte Bachaquero 3 und Ceuta 4, zwei Projekte, die innerhalb von vier Monaten zur Produktion von NABEP vor Ort beitragen sollen. Am selben Tag erreichte die Produktion von NABEP in den Petrozamora-Ölfeldern einen Rekordwert von 115.000 Barrel pro Tag. Herr Barrett verfolgte den Besuch vom Miraflores-Palast in Caracas aus. Am Samstag reisten er und Herr Kennedy zum Junín-10-Block von NABEP im Orinoco-Gürtel, wo die neuen Bohranlagen des Unternehmens im Einsatz sind.
„Weniger als zwei Monate nach Bekanntgabe dieser historischen Vereinbarung hat unser Partner NABEP seine Ölproduktion bereits deutlich gesteigert und neue Bohranlagen aus den Vereinigten Staaten in Betrieb genommen", sagte Herr Barrett. „Amerikanische Bohrinseln schaffen Arbeitsplätze für Venezolaner, und venezolanisches Öl stärkt die Energiesicherheit Amerikas. Beide Länder gewinnen."
In Junín 10, früher bekannt als Junín Sur, findet der Großteil der neuen Bohrungen von NABEP statt. Drei Bohranlagen sind heute dort im Einsatz, und drei weitere werden in Kürze in Betrieb genommen, darunter eine sechste Anlage, die vor Kurzem in Venezuela eingetroffen ist. NABEP betreibt außerdem 13 Workover-Rigs für die Reparatur und Wartung von Bohrlöchern, 15 weitere sind in Planung.
„Jedes einzelne Fass, das wir produzieren, ist das Werk venezolanischer Hände", sagte Herr Betancourt. „Von den Ufern des Maracaibo-Sees bis zum Orinoco-Gürtel erwecken Tausende von NABEP-Arbeitern diese Felder wieder zum Leben. Es liegen echte Herausforderungen vor uns. Einige dieser Felder produzieren seit Jahrzehnten, andere wurden noch nie erschlossen. Kein Unternehmen kennt dieses Terrain besser als NABEP, und niemand ist besser positioniert, um sein Potenzial auszuschöpfen."
NABEP beschäftigt direkt mehr als 5.000 Mitarbeiter und unterstützt über 10.000 Auftragnehmerjobs in ganz Venezuela. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen seine Produktion von etwa 18.000 Barrel pro Tag auf mehr als 200.000 Barrel pro Tag gesteigert, finanziert durch Investitionen in Höhe von rund 1 Milliarde Dollar aus eigener Tasche. Mit der gleichen Strategie wird auch die laufende Produktionsoffensive finanziert, wobei jeden Monat weitere Hunderte Millionen Dollar reinvestiert werden. Am 19. Oktober erreichte die gesamte Kohlenwasserstoffproduktion von NABEP in ihren Feldern 223.509 Barrel Öläquivalent pro Tag.
Die Besuche erfolgen im Anschluss an die im August getroffene Vereinbarung zwischen NABEP und dem US-Außen- und Kriegsministerium zur deutlichen Ausweitung der Ölproduktion in Venezuela. NABEP besitzt die Rechte zur Vermarktung von mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Reserven im Land und strebt kurzfristig eine Produktion von mehr als 1 Million Barrel Öl pro Tag an.
Über North American Blue Energy Partners
North American Blue Energy Partners (NABEP) ist ein unabhängiges Ölexplorations- und -produktionsunternehmen, das in Nord- und Lateinamerika tätig ist und Niederlassungen in Caracas, Maracaibo und Lechería unterhält. NABEP engagiert sich für die verantwortungsvolle Entwicklung von Energieressourcen, die Sicherheit seiner Mitarbeiter und den Wohlstand der Gemeinden, in denen es tätig ist. www.nabep.net
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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.