SINGAPUR, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ailytics, ein KI-Startup im Bereich Bildverarbeitung, das bestehende industrielle Videoüberwachungssysteme in eine Echtzeit-Sicherheits- und Betriebsebene verwandelt, hat in einer von Tin Men Capital angeführten Serie-A-Finanzierungsrunde 7,4 Millionen US-Dollar eingesammelt. SEEDS, ein Teil von SG Growth Capital, Safie, Japans größtes Cloud-Kamera-Unternehmen, und eines der größten Bauunternehmen Japans schlossen sich Family Offices und bestehenden Investoren an.
Seit einer von Tin Men Capital angeführten Pre-Series-A-Finanzierungsrunde über 2,7 Millionen US-Dollar im April 2024 ist Ailytics von 70 Projekten in vier Ländern auf mehr als 400 Implementierungen in 15 Ländern gewachsen.
Von Singapur auf vier Kontinente
Ailytics begann mit öffentlichen Wohnungsbauprojekten (HDB) in Singapur und betreibt mittlerweile große Installationen bei NatSteel, PaxOcean, DHL, dem internationalen Flughafen Rom-Fiumicino Leonardo da Vinci und dem Bau des Terminals 5 am Flughafen Changi.
„Diese Finanzierungsrunde stärkt unsere lokalen Teams in den USA, Japan, Australien und der Golfregion, da wir uns auf anspruchsvolle industrielle Umgebungen im Freien konzentrieren. „Wir bauen von Singapur aus ein globales Unternehmen für industrielle KI auf", sagte Lenard Tan, Mitgründer und CEO von Ailytics.
Gebaut für die Schwerindustrie überall
Ailytics' firmeneigenes Produkt Ailyssa gewinnt aus einem einzigen zweidimensionalen Bildsignal dreidimensionale räumliche Informationen und funktioniert selbst bei Regen, Staub und schlechten Lichtverhältnissen mit jahrzehntealten Kameras. Es liefert in Echtzeit umsetzbare Erkenntnisse. Die neueste Reasoning-Engine, AilyssaX, verarbeitet Kontextszenen in Bewegung und überprüft mehrstufige Abläufe, wodurch genauere und aussagekräftigere Warnmeldungen ermöglicht werden.
„Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, unsere eigenen domänenspezifischen Schlussfolgerungsmodelle zu entwickeln und die Kosten für den Betrieb von KI trotz steigender Nachfrage niedrig zu halten", sagte Prateek Manocha, Mitgründer und CTO von Ailytics.
„Ailytics hat 15 Märkte mit einer sehr soliden Stückrentabilität und einer Kundenabwanderungsrate von unter 1 Prozent erreicht. Wir wollen das Team bei seiner globalen Expansion tatkräftig unterstützen", sagte Jeremy Tan, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von Tin Men Capital.
Über Ailytics
Ailytics wandelt bestehende Videoüberwachungssysteme in eine Echtzeit-KI-Sicherheits- und Betriebsebene für die Schwerindustrie um. Das Unternehmen wurde 2021 in Singapur gegründet und hat über 400 Installationen in 15 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter ailytics.ai.
Medienkontakt
marketing@ailytics.ai
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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.