SHANGHAI, Oct. 22, 2026 /PRNewswire/ -- SUNMI today hosted SUNMI Developer Conference 2026 (SDC 2026), under the theme "Hello AI | Together, Powering Commerce with AI." Bringing together global customers, developers and ecosystem partners, the conference showcased SUNMI's latest advances in Physical AI, commercial hardware and real-world AI applications.
As AI moves into physical businesses, SUNMI is evolving from commercial IoT connectivity toward Physical AI for commerce, integrating AI across devices, store operations and business workflows to make offline commerce more intelligent and efficient.
Advancing IoT + AI
SUNMI and Intel unveiled a new family of Windows commercial devices, including FLEX 3 WIN and T3 PRO WIN. Designed for businesses with existing Windows-based systems, the products enable hardware upgrades while retaining established software and workflows, helping reduce migration costs and risks. The launch expands SUNMI's commercial hardware ecosystem across Android and Windows.
SUNMI also introduced Hi SUNMI, an AI agent for commercial environments, demonstrating voice interaction, operational diagnostics, customer traffic analysis and intelligent marketing for physical stores.
Scaling AI Through Global Collaboration
SUNMAX launched its Magic AI agent platform, integrating AI-powered development, business operations and enterprise knowledge capabilities to support software providers from development and localization to global distribution. SUNMAX has helped partners serve nearly 40,000 merchants across more than a dozen countries and regions, with a target of reaching 20 countries and 60,000–80,000 merchants by 2027.
In healthcare, SUNJI's facial-recognition devices for medical insurance services have reached more than 150,000 healthcare institutions across China, with over 350,000 devices deployed cumulatively. The company is advancing AI-assisted patient services and health management with ecosystem partners.
The conference also featured forums on commercial AI, global software development and healthcare IoT + AI, bringing partners together to explore practical industry applications.
SUNMI will continue to develop its AI frameworks, global distribution platforms and industry tools, helping developers build AI applications, software partners expand internationally, and businesses adopt intelligent solutions.
About SUNMI
SUNMI Technology (06810.HK) is a global leader in Physical AI infrastructure for commerce. Driven by its mission to use technology to transform commerce, SUNMI helps businesses make transactions more convenient, operations smarter and everyday business better.
Built on commercial IoT devices, an AI operating system and a cloud platform, SUNMI's technology integrates AI across devices and the cloud, bringing AI from the digital world into physical stores. The company provides digital and intelligent solutions to merchants and developers in more than 200 countries and regions.
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.