SINGAPUR, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- SUNMI Technology (06810.HK) hat heute auf der SUNMI Developer Conference 2026 (SDC 2026) seine neue SUNMI-Produktfamilie mit Windows-Betriebssystem für den gewerblichen Einsatz vorgestellt. Die Produktpalette umfasst das FLEX 3 WIN in den Größen 18,5 Zoll, 21,5 Zoll und 27 Zoll sowie das T3 PRO WIN und das T3 PRO MAX WIN.
Mit dieser Markteinführung, die SUNMIs ersten Vorstoß in den Markt für x86/Windows-Terminals für den gewerblichen Einsatz seit 2013 darstellt, erweitert das Unternehmen sein Produktportfolio über Android-basierte BIoT-Geräte hinaus und behält dabei ein gemeinsames Ökosystem aus Peripheriegeräten, Gerätemanagement und KI-Funktionen bei.
Viele Einzelhändler und Handelsketten setzen weiterhin auf Windows-basierte Kerngeschäftssysteme, darunter ERP-, Bestandsverwaltungs- und Kassensoftware. Der Ansatz von SUNMI ist klar: Die Technologie sollte sich an das Geschäft anpassen, nicht umgekehrt. Die neue Produktreihe ermöglicht es Unternehmen, ihre Hardware zu aktualisieren und gerätebasierte KI einzuführen, ohne bewährte Softwaresysteme zu ersetzen oder etablierte Arbeitsabläufe zu stören.
„Viele Einzelhändler betreiben ihre Kerngeschäftsprozesse weiterhin unter Windows. Die Windows-Produktfamilie von SUNMI für den gewerblichen Einsatz bietet ihnen Zugang zu gerätebasierter KI und einheitlichem Gerätemanagement, ohne dass sie ihre bestehenden Systeme neu aufbauen müssen", sagte Frank Yuan, Co-Präsident von SUNMI.
„KI schafft Mehrwert, wenn sie in realen Umgebungen funktioniert. Durch die Kombination von Intels Edge-KI-Technologie mit SUNMIs Fachwissen im stationären Handel entwickeln wir skalierbare Lösungen, die Einzelhändlern helfen, ihre KI-Fähigkeiten auszubauen", sagte Mariya Zorotovich, General Manager of Consumer Industry, Client Computing and Physical AI bei Intel.
Gerätebasierte KI, entwickelt für den kommerziellen Einsatz
Angetrieben von Intel® Core™ Ultra-Prozessoren liefert die Produktreihe eine gerätebasierte KI-Rechenleistung von bis zu 21 TOPS. Sie unterstützt lokale KI-Inferenz für Anwendungen wie KI-gestützten Verkauf und intelligentes Bezahlen an der Kasse und verringert so die Abhängigkeit von der Cloud-Verarbeitung. Windows 11 IoT Enterprise LTSC bietet eine Plattform, die auf langfristige Stabilität und Wartung im Unternehmensumfeld ausgelegt ist. Die FLEX 3 WIN-Modelle wurden im Rahmen des Intel® Premium POS-Zertifizierungsprogramms unabhängig zertifiziert.
Ein einheitliches Ökosystem für Windows und Android
Windows-Modelle zeichnen sich durch eine einheitliche Designsprache und Peripheriekompatibilität mit den entsprechenden Android-Geräten aus. Über SUNMI DMP können Unternehmen Windows- und Android-Geräte auf einer einzigen Plattform verwalten – für Fernüberwachung, Massenkonfiguration, Over-the-Air-Updates und Fehlerbehebung. Die Lösungen wurden gemeinsam mit Softwarepartnern aus den Bereichen Fachhandel, Supermärkte und Bekleidungsketten angepasst und validiert.
SUNMI hat am 22. Oktober den weltweiten Bestellverkauf eröffnet; die Auslieferung beginnt im November in Europa und wird auf andere internationale Märkte ausgeweitet. Das Unternehmen veröffentlichte zudem gemeinsam mit Intel ein Whitepaper zur KI-Transformation im Einzelhandel.
Informationen zu SUNMI
SUNMI Technology (06810.HK) ist ein weltweit führender Anbieter von physischer KI-Infrastruktur für den Handel. Durch die Kombination von kommerziellen IoT-Geräten, KI-Betriebssystemen und Cloud-Plattformen liefert SUNMI kollaborative KI-Lösungen am Cloud- und Edge-Einsatzort an Entwickler und Händler in mehr als 200 Ländern und Regionen.
Website: www.sunmi.com
Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.