SINEXCEL erhält die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 für die Einhaltung von Cybersicherheitsstandards

23.10.2026

SHENZHEN, China, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- SINEXCEL (300693.SZ), ein globaler Anbieter von Lösungen für Energiespeicherung, E-Auto-Ladetechnik, Netzqualität und kritische Stromversorgung für den AIDC-Sektor, hat nach einer unabhängigen Bewertung seines Product Cybersecurity Development Process System V1.0 die Cybersicherheitszertifizierung nach IEC 62443-4-1:2018 vom TÜV SÜD erhalten. Dieser Meilenstein unterstreicht das Engagement von SINEXCEL für international anerkannte Praktiken zur sicheren Produktentwicklung.

SINEXCEL Achieves IEC 62443-4-1 Certification for Cybersecurity Compliance

Da Industrie- und Energiesysteme zunehmend miteinander vernetzt sind, ist Cybersicherheit für die Betriebssicherheit und Ausfallsicherheit unverzichtbar geworden. Die Normenreihe IEC 62443 bietet einen international anerkannten Rahmen für die Sicherheit industrieller Automatisierungs- und Steuerungssysteme und unterstützt Hersteller dabei, robuste Cybersicherheitspraktiken über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu etablieren. Ihre Grundsätze bilden zudem eine Grundlage für die Erfüllung sich weiterentwickelnder regulatorischer und kundenbezogener Anforderungen, darunter der EU-Cyber-Resilience-Act (CRA), die NIS2-Richtlinie, NERC CIP sowie Cybersicherheitsanforderungen in anderen internationalen Märkten.

Unabhängig validierte Verfahren zur sicheren Entwicklung

Im Rahmen der Bewertung hat TÜV SÜD die Cybersicherheits-Entwicklungsprozesse von SINEXCEL systematisch anhand der Norm IEC 62443-4-1:2018 bewertet und dabei acht Schlüsselbereiche abgedeckt:

  • Sicherheitsmanagement
  • Spezifikation der Sicherheitsanforderungen
  • „Secure-by-Design"-Prinzipien
  • Sichere Implementierung
  • Sicherheitsverifizierungs- und -validierungstests
  • Management sicherheitsrelevanter Angelegenheiten
  • Verwaltung von Sicherheitsupdates
  • Sicherheitsrichtlinien für Benutzer

Die Bewertung bestätigte, dass das „Product Cybersecurity Development Process System V1.0" von SINEXCEL die geltenden Anforderungen der Norm IEC 62443-4-1:2018 erfüllt und damit einen strukturierten Rahmen für die Integration von Cybersicherheit in die Produktentwicklung und das Lebenszyklusmanagement schafft.

Sicherheit in jede Entwicklungsphase integrieren

„Bei der Cybersicherheit geht es nicht nur darum, Normen zu erfüllen. Es geht darum, Sicherheit in jede Phase der Produktentwicklung zu integrieren", sagte Marx Zhao, Cybersicherheitsexperte bei SINEXCEL. „Die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 ist ein wichtiger Meilenstein bei der Stärkung unserer sicheren Entwicklungspraktiken. Sie bekräftigt unser Engagement, zuverlässige und sichere Energietechnologien bereitzustellen und gleichzeitig Kunden dabei zu unterstützen, die sich wandelnden Cybersicherheitsanforderungen auf den globalen Märkten zu meistern."

Förderung der Cybersicherheit für die globale Energieinfrastruktur

Diese Zertifizierung stärkt die Grundlage von SINEXCEL für das Management von Cybersicherheitsrisiken während der gesamten Produktentwicklung und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung in den Bereichen Sicherheitstechnik, Schwachstellenmanagement und Lebenszyklusschutz.

Auch in Zukunft wird SINEXCEL die „Secure-by-Design"-Praktiken weiter vorantreiben und seine Cybersicherheitskompetenzen stärken, um weltweit eine zuverlässige und widerstandsfähige Energieinfrastruktur zu unterstützen.

Informationen zu SINEXCEL

SINEXCEL wurde 2007 gegründet und ist ein Pionier in den Bereichen Energiespeicherung, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie Lösungen für Energiequalität. Mit einer installierten Speicherkapazität von 17 GW, 200.000 Gleichstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge und fast 20 Millionen Ampere an installierten aktiven Oberschwingungsfiltern arbeitet SINEXCEL mit Branchenführern zusammen, um Energieunabhängigkeit zu ermöglichen.

Kontakt: melody_yu@sinexcel.com

 

 

 

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.