MÜNCHEN, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Intersolar Europe 2026 bekräftigte SINEXCEL (300693.SZ) sein langfristiges Engagement auf dem europäischen Markt durch die Einführung des Power-Conversion-Systems (PCS) StellaON 1250K/1575K für Großanlagen – das mit Komponenten von Infineon ausgestattet ist – sowie durch eine Reihe strategischer Partnerschaften, die die lokale Konformität, den Service und die Projektabwicklungskapazitäten in ganz Europa stärken. Diese Initiativen erweitern das europäische Energiespeicher-Ökosystem von SINEXCEL und tragen dazu bei, den Ausbau von Großspeichern zu beschleunigen.
Vorantreiben der nächsten Generation von Großspeichern in Europa
Das speziell für den sich weiterentwickelnden europäischen Energiespeichermarkt entwickelte System StellaON 1250K/1575K erfüllt die wachsenden Anforderungen der Branche hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Netzanpassungsfähigkeit und Lebenszykluseffizienz. Das PCS integriert die fortschrittlichen EconoDUAL™3-Leistungsmodule von Infineon und ermöglicht damit einen Vollleistungsbetrieb bei 55 °C, Netzformungsfähigkeit sowie einen Volllastwirkungsgrad von 98,5 % für Großspeicheranwendungen, wodurch Europas Übergang zu Stromsystemen mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien unterstützt wird.
Stärkung der Compliance und Cybersicherheit
Da die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in Europa zu einer zentralen Voraussetzung für die Projektfinanzierung wird, baut SINEXCEL seine Position durch enge Zusammenarbeit mit führenden Zertifizierungsstellen weiter aus.
Gemeinsam mit TÜV SÜD hat StellaON wichtige europäische Netz- und Sicherheitszertifizierungen erhalten. Beide Unternehmen unterzeichneten zudem eine strategische Vereinbarung zur Förderung der Cybersicherheit im Hinblick auf die Anforderungen des EU-Cyber-Resilience-Act (CRA) und der NIS2-Richtlinie.
Unterdessen hat TÜV NORD offiziell die Zertifizierung der Konformität mit den polnischen Netzvorschriften für das 1.725-kW-PCS von SINEXCEL erteilt und damit die Konformitätsabdeckung des Unternehmens in ganz Europa weiter ausgebaut.
Aufbau eines paneuropäischen Service- und Lebenszyklus-Support-Netzwerks
Um die langfristige Zuverlässigkeit der Projekte zu gewährleisten, baut SINEXCEL sein lokales Service-Ökosystem in ganz Europa aus und verbessert dabei die Wartung, die Ersatzteilversorgung sowie die Reaktionsfähigkeit im Notfall.
Eine Partnerschaft mit der Eco Service GmbH – einem in über zwölf Ländern tätigen Anbieter technischer Vor-Ort-Dienstleistungen mit einem Ersatzteilzentrum in Deutschland – garantiert umfassende Wartungs- und Lagerunterstützung auf dem gesamten europäischen Kontinent.
Eine weitere Vereinbarung mit Sagacity International Hk Limited sieht den Aufbau dedizierter Wartungsstandorte in der Slowakei und in Deutschland vor.
Für die Projektdurchführung hat SINEXCEL zudem seine operativen Kapazitäten erweitert. Das Unternehmen unterzeichnete eine wegweisende Vereinbarung mit der Tesla Energy Holding, einem tschechischen Montage- und Integrationsunternehmen für BESS, zur Umsetzung von BESS-Projekten im Versorgungsmaßstab. Darüber hinaus werden strategische Allianzen mit InterConti Trading s.r.o. und Nota Energy die hocheffizienten PCS von SINEXCEL mit fortschrittlicher Systemintegration verbinden.
Zusammen bilden diese Partnerschaften ein paneuropäisches Ökosystem, das eine durchgängige Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet.
Informationen zu SINEXCEL
SINEXCEL wurde 2007 gegründet und ist ein Pionier in den Bereichen Energiespeicherung, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie Lösungen für Energiequalität. Mit einer installierten Speicherkapazität von 17 GW, 200.000 Gleichstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem installierten aktiven Oberschwingungsfilter mit einer Leistung von nahezu 20 Millionen Ampere arbeitet SINEXCEL mit Branchenführern zusammen, um Energieunabhängigkeit zu ermöglichen.
Kontakt: melody_yu@sinexcel.com
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.