Silkland bringt die H96 auf den Markt, die weltweit erste zertifizierte Ultra96-HDMI®-Kabelserie, die Verbrauchern weltweit zur Verfügung steht

15.09.2026

Die Silkland H96 ist in zwei einzeln zertifizierten Längen – 2 m und 3 m – erhältlich, wobei beide Varianten mit dem offiziellen, scanbaren Ultra96-Zertifizierungslabel geliefert werden.

NEW YORK, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Silkland, die auf Zertifizierung ausgerichtete Konnektivitätsmarke, hat heute die Silkland H96 vorgestellt, die weltweit erste für Verbraucher erhältliche zertifizierte Ultra96-HDMI®-Kabelserie.

Die beiden neuen Modelle – das 2 m lange S2705 und das 3 m lange S2707 – sind jeweils mit einem Gehäuse aus Aluminiumlegierung und einer doppelt geflochtenen Nylonummantelung ausgestattet. Sie sind ab sofort auf silklandtech.com ab 32,99 US-Dollar erhältlich. Weitere Längen folgen.

Jedes Kabel ist mit dem offiziellen Ultra96-Zertifizierungslabel versehen. Käufer können den QR-Code auf der Verpackung scannen, um Marke, Modell und zertifizierte Länge auf der offiziellen HDMI®-Website zu überprüfen.

Verifizierungsnachweise:

2 m (S2705) – https://hdmi.org/verify/lbl/628a13d6-b013-437c-b37f-2507a581e110

3 m (S2707) – https://hdmi.org/verify/lbl/01bfe1f5-45fc-43d9-a602-6e1fe70d28bf

Eine Premiere mit mehreren Längen

Das Ultra96-Programm ist die bislang strengste Kabelzertifizierung von HDMI LA, bei der jedes Modell in jeder einzelnen Länge die Tests in einem vom HDMI Forum autorisierten Testzentrum bestehen muss.

Bei 96 Gbit/s wird es mit zunehmender Länge schwieriger, die Signalintegrität aufrechtzuerhalten – daher ist die Markteinführung mit zwei einzeln zertifizierten Längen bereits am ersten Tag sowohl eine technische Meisterleistung als auch eine Marktpremiere.

Doppelte Bandbreite gegenüber HDMI 2.1

Die H96 unterstützt unkomprimiertes 4K bei 240 Hz und 8K bei 60 Hz mit voller 4:4:4-Farbabtastung. Mit DSC werden Auflösungen von bis zu 4K bei 480 Hz, 8K bei 240 Hz und 16K bei 60 Hz unterstützt.

Außerdem unterstützt sie das Latency Indication Protocol (LIP) von HDMI 2.2 für eine präzise Audio-Video-Synchronisation sowie VRR, ALLM, QMS und eARC. Die H96 ist abwärtskompatibel mit aktuellen HDMI-2.1-Geräten mit 48 Gbit/s und für ab 2027 erwartete HDMI-2.2-Geräte mit 96 Gbit/s gerüstet.

„Jede neue HDMI-Generation beginnt mit derselben Frage: Ist es zertifiziert – und kann ich es tatsächlich kaufen?", sagte Vincent, Geschäftsführer von Silkland. „Heute lautet die Antwort auf beide Fragen ‚Ja'. Die H96 ist keine ‚Demnächst erhältlich'-Seite – sie ist zertifiziert, gekennzeichnet und bereits heute im Handel erhältlich. Scannen Sie es selbst."

Mit dieser Markteinführung setzt Silkland seine Erfolgsgeschichte bei Zertifizierungs-Premieren fort, zu denen unter anderem das erste VESA-zertifizierte 2-Meter-DP80-Kabel und das erste USB-IF-zertifizierte 1,5-Meter-USB4-Kabel mit 80 Gbit/s auf Amazon gehören.

Informationen zu Silkland

Silkland wurde 2019 gegründet und ist eine Premium-Marke für Verbindungslösungen sowie Mitglied von VESA und USB-IF. Das Unternehmen bedient Gamer, Creator und Profis in 20 Ländern.

HDMI, das HDMI-Logo und Ultra96 sind Marken oder eingetragene Marken der HDMI Licensing Administrator, Inc.

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.