Shell Recharge und SINEXCEL stellen gemeinsames Innovationslabor vor, um Innovationen beim Laden von Elektrofahrzeugen voranzutreiben

17.06.2026

SHENZHEN, China, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Shell Recharge und SINEXCEL (300693.SZ) unterzeichneten offiziell eine Absichtserklärung (MoU) und weihten in Shenzhen das Shell Recharge–SINEXCEL Joint Laboratory ein. Dies kennzeichnet einen neuen Meilenstein in ihrer Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung von Ladetechnologien der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge und nachhaltigen Energielösungen.

Die Vereinbarung wurde von Evan Li, Chefingenieur bei Shell E-Mobility China, und Kecheng Guo, Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs EV Charging Solutions bei SINEXCEL, in Anwesenheit hochrangiger Führungskräfte beider Unternehmen unterzeichnet.

Shell Recharge and SINEXCEL Launch Joint Innovation Lab to Accelerate EV Charging Innovation

Innovation in fünf strategischen Technologiebereichen vorantreiben

Da die weltweite Branche für Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge höhere Effizienz und intelligentere Funktionen verlangt, verbindet diese Partnerschaft die weltweite Betriebserfahrung von Shell mit den Kompetenzen von SINEXCEL im Bereich Leistungselektronik, um zentrale Problemfelder der Branche zu lösen.

Das gemeinsame Labor wird als führende Plattform für technischen Austausch, gemeinsame Forschung und Entwicklung, die Entwicklung neuer Projekte sowie die Erprobung von Pilotprojekten dienen und gemäß seiner strategischen Roadmap fünf zukunftsweisende Technologiebereiche in den Mittelpunkt stellen:

  • Ultraschnelles Laden der nächsten Generation: Leichte und hocheffiziente Architekturen.
  • Synergetische Steuerung von Cloud und Ladegeräten: Intelligenteres Energiemanagement.
  • Solar-Speicher-Ladelösungen: Optimierung der Nutzung erneuerbarer Energien und der Ladeeffizienz.
  • Megawatt-Laden: Ladeinfrastruktur für Schwerlastfahrzeuge und Flotten.
  • Intelligente Technologien für Betrieb und Wartung: KI-gestützte Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung für maximale betriebliche Effizienz.

Abstimmung von Roadmaps zur langfristigen Wertschöpfung

Während der Zeremonie führten Vertreter beider Unternehmen ausführliche Gespräche, um ihre Produkt-Roadmaps sowie ihre Strategien für die weltweite Markteinführung aufeinander abzustimmen.

„Dieses gemeinsame Labor ist nicht nur eine Plattform zur Lösung zentraler technischer Herausforderungen, sondern auch ein Innovationszentrum, in dem neue Geschäftsmodelle erforscht und gemeinsam Kundenmehrwert geschaffen wird", erklärte Evan Li, Chefingenieur bei Shell E-Mobility China. „Indem wir unsere weltweite Expertise im Energievertrieb mit modernster Hardware verbinden, wollen wir fortschrittliche Forschungs- und Entwicklungsergebnisse schneller in Produktivität im realen Einsatz überführen und das Ökosystem für das Laden von Elektrofahrzeugen in Richtung einer hochwertigen, nachhaltigen Entwicklung führen."

Kecheng Guo, Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs EV Charging Solutions bei SINEXCEL, fügte hinzu: „Die Partnerschaft mit Shell Recharge schafft einen starken Synergieeffekt, bei dem ‚1+1>2' gilt. Gemeinsam werden wir äußerst wettbewerbsfähige integrierte Lösungen entwickeln, die das Ladeerlebnis auf ein neues Niveau heben, für ein schnelleres, intelligenteres und zuverlässigeres Laden sorgen und damit kontinuierlich zum globalen Ökosystem für grüne Energie beitragen."

Ein Meilenstein für nachhaltige Mobilität

Die offizielle Vorstellung kennzeichnet den Übergang dieser Allianz in eine aktive Betriebsphase. Künftig werden beide Unternehmen das Labor nutzen, um technische Grenzen zu verschieben sowie Anwendungsbereiche zu erweitern und so gemeinsam den weltweiten Übergang zu einem saubereren, sichereren und hocheffizienten Energiesystem voranzutreiben.

Kontakt:

melody_yu@sinexcel.com

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Milliardenpotenzial: Steyr Motors baut Präsenz im Markt für unbemannte Systeme aus

15.06.2026

Die österreichische Steyr Motors AG baut ihr Geschäft im Bereich autonomer Verteidigungs- und Sicherheitssysteme aus und setzt damit auf einen der am schnellsten wachsenden Segmente der Rüstungsindustrie. Nach bereits realisierten Anwendungen in unbemannten Überwasserfahrzeugen (USV) kommen die Hochleistungsmotoren des Unternehmens nun auch in modernen unbemannten Bodenfahrzeugen (Unmanned Ground Vehicles, UGV) zum Einsatz. Im Zentrum steht dabei die Plattform CORNUS des slowenischen Spezialisten RTC, die künftig mit Antriebstechnologie von Steyr Motors ausgestattet wird.

Das CORNUS-UGV ist als modulare Plattform für anspruchsvolle Einsätze in militärischen und sicherheitsrelevanten Umgebungen ausgelegt. Es lässt sich flexibel für unterschiedliche Missionen konfigurieren, darunter Aufklärungsaufgaben, Logistiktransporte in schwierigem Gelände, die mobile Energieversorgung im Feld sowie die unmittelbare Unterstützung von Einsatzkräften. In all diesen Anwendungen sind Zuverlässigkeit, Robustheit und Ausfallsicherheit zentrale Anforderungen – Bereiche, in denen Steyr Motors auf jahrzehntelange Erfahrung aus Marine-, Spezialfahrzeug- und Defense-Anwendungen verweist.

Der Schritt in den UGV-Markt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiten Trends hin zu autonomen und unbemannten Systemen. Weltweit investieren Streitkräfte verstärkt in autonome Aufklärungsplattformen, unbemannte Logistikfahrzeuge, ferngesteuerte Schutzsysteme und maritime Robotik, um Risiken für Soldaten zu verringern und gleichzeitig die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ein jüngstes Beispiel für die wachsende Bedeutung solcher Technologien ist eine US-Rettungsaktion in der Straße von Hormus, bei der unbemannte Überwasserfahrzeuge zum Einsatz kamen und damit die Relevanz autonomer Fahrzeugplattformen unterstrichen haben.

Branchenanalysen veranschlagen das Volumen des globalen Marktes für unbemannte Systeme bis zum Jahr 2033 auf mehr als 67 Milliarden US-Dollar. Steyr Motors sieht sich als Technologiezulieferer gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Das Unternehmen betont, dass das Wachstumspotenzial aus autonomen Defense-Lösungen im aktuellen Auftragsbestand erst in Ansätzen abgebildet ist. Der Einstieg in das CORNUS-Programm gilt vor diesem Hintergrund als weiterer Baustein, um die Präsenz im Zukunftsmarkt unbemannter Systeme deutlich auszubauen.