SHANG XIA PRÄSENTIERT ZWEI AUSSTELLUNGEN WÄHREND DER PARIS DESIGN WEEK: Eine zeitgenössische östliche Perspektive hallt durch ganz Paris

16.09.2026

PARIS, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Während der Paris Design Week 2026 vom 10. bis 17. September präsentiert SHANG XIA zwei Ausstellungen in Paris, im Mobilier National und im Domaine National du Palais-Royal.

Im Mobilier National treten die Möbel von SHANG XIA in einen Dialog mit historischen Stücken aus der ständigen Sammlung der Institution. Im Palais-Royal präsentiert die Marke gemeinsam mit dem Designer Wu Bin The Pavilion of Time, eine großformatige Installation, die sich mit Zeit, Bewegung und Raum auseinandersetzt. Kohlefaser verbindet die beiden Projekte und reicht von der Ebene einzelner Objekte bis hin zu einer immersiven architektonischen Installation.

Gemeinsam bringen die beiden Ausstellungen SHANG XIA's Herangehensweise an Handwerkskunst, Kultur und Materialinnovation nach Paris und spiegeln die Vision der Marke „CRAFTING THE MODERN EAST" wider.

Ein Dialog über Kulturen hinweg im Mobilier National

Im Rahmen der Paris Design Week präsentiert SHANG-XIA-Gründerin Jiang Qiong Er eine Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem Mobilier National, der historischen Institution unter der Schirmherrschaft des französischen Kulturministeriums.

In der Chapelle Saint-Louis werden vier Stühle aus der „Da Tian Di Carbon Fiber Collection" von SHANG XIA neben zwei Lackarbeiten aus der ständigen Sammlung des Mobilier National präsentiert. SHANG XIA's zeitgenössische Neuinterpretationen des traditionellen „Official's Hat Chair" und des „Horseshoe-Back Armchair" treffen auf historische Werke von Meistern des französischen Art déco, darunter Jean Dunand.

Indem die Ausstellung Carbonfaser und Lack im selben Raum vereint, schafft sie einen Dialog zwischen östlicher und westlicher Handwerkskunst, zeitgenössischen Materialien und historischen Techniken und offenbart unterschiedliche Herangehensweisen an Material, Form und Fertigung über Kulturen und Generationen hinweg.

Im Anschluss an die Ausstellung werden die vier Carbonfaser-Stühle von SHANG XIA in die ständige Sammlung des Mobilier National aufgenommen. Dieser Erwerb ist eine wichtige Anerkennung des Ansatzes von SHANG XIA in Bezug auf Handwerkskunst und zeitgenössisches Design und bringt zugleich einen unverwechselbaren Ausdruck östlichen Designs in eine der führenden nationalen Sammlungen Frankreichs ein.

Photo Credit: Jonathan Boucher

The Pavilion of Time: Eine Installation im Domaine National du Palais-Royal

Im Domaine National du Palais-Royal, im Herzen von Paris, präsentiert SHANG XIA gemeinsam mit dem Designer Wu Bin, dem Gründer von W.DESIGN, The Pavilion of Time, eine großformatige Installation, die für die Paris Design Week geschaffen wurde.

Wu Bin ist der erste asiatische Designer, der vom französischen Kulturministerium •(Centre des monuments nationaux) eingeladen wurde, eine Installation im Domaine National du Palais-Royal zu präsentieren. In Anlehnung an das diesjährige Thema der Paris Design Week, „Pulse in Motion", hat er eine kreisförmige Struktur konzipiert, die sich mit Zeit, Bewegung und Raum auseinandersetzt.

The Pavilion of Time befindet sich an einer der von Bäumen gesäumten Alleen des Gartens und zeichnet einen Kreis in den Innenhof, wodurch Zeit greifbar und begehbar wird. Durch Reflexion, Transluzenz und Transparenz verschmilzt die Installation mit ihrer Umgebung – der Himmel und Passanten spiegeln sich auf ihren Oberflächen wider. Kohlefaser zieht sich als verbindendes Element zwischen östlichen kulturellen Bezügen und einer minimalistischen Architektursprache durch die Installation.

In ihrer Mitte laden Sitzgelegenheiten aus Kohlefaser von SHANG XIA die Besucher dazu ein, innezuhalten und den Raum aus einer anderen Perspektive zu erleben. Während sich Licht und Schatten über die papierartigen Schirme bewegen, vereint die Installation Bewegung, Material und das Vergehen der Zeit.

Zwei Ausstellungen, eine Vision des zeitgenössischen Ostens

Vom Mobilier National bis zu den Gärten des Palais-Royal bieten die beiden Ausstellungen unterschiedliche Ausdrucksformen von SHANG XIA's Herangehensweise an Handwerkskunst und Design. Kohlefaser verbindet sie und reicht dabei von der Ebene eines einzelnen Objekts bis hin zu einer immersiven architektonischen Installation.

Gemeinsam spiegeln sie die Vision von SHANG XIA vom zeitgenössischen Osten wider: verwurzelt in Kultur und Handwerkskunst, gleichzeitig offen für neue Materialien, Formen und Arten, Design zu erleben.

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.