HAMBURG, Deutschland, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- SANY Renewable Energy präsentiert auf der WindEnergy Hamburg 2026 unter dem Motto „A Partner You Can Build On" („Ein Partner, auf den man bauen kann") seine internationalen Kompetenzen im Bereich Windenergie. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 stieg der Auslandsumsatz um mehr als 300 %, während das Volumen der unterzeichneten internationalen Aufträge bei fast 5 GW lag.

Die europäische Zertifizierung fördert die Marktexpansion
Am Eröffnungstag überreichte DNV offiziell das Zertifikat für die Windkraftanlage SI-17578EU von SANY Renewable Energy. Über die grundlegende Bewertung der Belastungen und der strukturellen Integrität hinaus umfasst die Zertifizierung auch die Sicherheit des Personals sowie die Auslegung für den Betrieb. In diesen Bereichen legt die SI-17578EU besonderen Wert auf Ergonomie und Wartungsfreundlichkeit. Die Konstruktionsmerkmale vereinfachen die Installation, verbessern den sicheren Zugang für Betrieb sowie Wartung und unterstützen eine effiziente Instandhaltung über den gesamten Lebenszyklus der Windkraftanlage hinweg.
An globale Märkte angepasste Technologie
Auf der Messe präsentiert SANY ein Schnittmodell einer 10-MW-Gondel, die strukturelle Auslegung der SI-17578EU, Anwendungen mit Kohlefaser-Rotorblättern sowie sein KI-basiertes Modell zur Berechnung des Rotorblattabstands. Der 35-MW-Turbinenprüfstand mit sechs Freiheitsgraden veranschaulicht, wie Produktentwicklung sowie Validierung den Einsatz unter unterschiedlichen Wind-, Klima- und Netzbedingungen unterstützen.
SANY beteiligt sich zudem an branchenweiten Diskussionen. Guo Xiaoming, stellvertretender Dekan des SANY Renewable Energy Wind Turbine Research Institute, nahm an einer GWEC-Podiumsdiskussion zu Netzanschluss, Netzresilienz und KI-Anwendungen im Stromsektor teil. Das Unternehmen wurde in die Liste der Tier-1-Windkraftanlagenlieferanten von S&P Global für das Jahr 2026 aufgenommen, wobei seine Bewertung im Rahmen seines „Corporate Sustainability Assessment" („Bewertung der unternehmerischen Nachhaltigkeit") zu den besten 1 % gehörte.

Projekterfahrung stärkt die Umsetzungskompetenz
Die im Ausland installierte Leistung von SANY Renewable Energy hat 1462,35 MW erreicht. Die Projekte des Unternehmens erstrecken sich über Europa, Lateinamerika, Zentralasien sowie Südasien und stützen sich auf ingenieurtechnische Verfahren, die den chinesischen, den IEC- sowie den europäischen Normen entsprechen.
Zu den jüngsten Meilensteinen zählen der Netzanschluss seiner ersten 6,25-MW-Turbine in Kasachstan im Jahr 2023, ein im Jahr 2026 in Betrieb genommener Projektcluster mit einer Leistung von über 100 MW sowie das erste Repowering-Projekt einer 8-MW-Turbine in Zentralasien. In Spanien wurde die Inbetriebnahme der ersten Phase des Zuera Autoconsumo Project abgeschlossen, ohne dass Störungen festgestellt wurden. SANY bietet zudem ingenieurtechnische und technische Unterstützung, damit Projekte die Anforderungen der Due-Diligence-Prüfung im Rahmen der Finanzierung erfüllen können.
Diese Kompetenzen treiben die Strategie von SANY in den Bereichen Globalisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung voran. Durch lokales Ingenieurwesen, digitale Projektumsetzung und Partnerschaften will SANY finanzierbare, zuverlässige Projekte realisieren und zugleich hochwertiges globales Wachstum sowie Resilienz im Bereich sauberer Energien fördern.

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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.