NEW YORK, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Saba Capital Management L.P. („Saba") hat heute eine Website gestartet, die Workspace-Investoren Informationen zum Wertschöpfungsplan von Saba bereitstellt.
Die Website (MakeWorkspaceWork.co.uk) enthält den heutigen offenen Brief von an die Aktionäre von Workspace sowie die dazugehörige Präsentation.
Medienanfragen:
Greenbrook – Rob White / Peter Hewer
saba@greenbrookadvisory.com
+44 (0) 207 952 2000
Anfragen von Aktionären:
DF King – David Chase Lopes
dfking@dfkingltd.co.uk
+44 (0) 20 7920 9700
Über Saba
Saba Capital Management, L.P. ist ein weltweit tätiger Anbieter alternativer Vermögensverwaltung, der bestrebt ist, einer vielfältigen Kundengruppe überdurchschnittliche risikobereinigte Renditen zu bieten. Saba wurde 2009 von Boaz Weinstein gegründet und gilt als Pionier im Bereich der Credit-Relative-Value-Strategien und der Kapitalstruktur-Arbitrage. Saba unterhält Niederlassungen in New York City und London. Weitere Informationen finden Sie unter www.sabacapital.com und.
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.