Rockwell Automation zeigt Entwicklung von Automatisierung zur Autonomie auf SPS 2026

27.10.2026

Produktionslinie demonstriert Zukunft industrieller Abläufe mit autonomen Entscheidungen bei Design, Betrieb und Instandhaltung

DÜSSELDORF, Deutschland, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, zeigt vom 24. bis 26. November auf der SPS 2026 in Nürnberg, wie Fertigungsunternehmen intelligentere, flexiblere und sicherere Betriebsabläufe schaffen können.

Rockwell Automation Logo

Unter dem Motto „Von der Automatisierung zur Autonomie" zeigt das Unternehmen, wie industrielle KI, Software-Defined Automation (SDA) und Cybersicherheit Herstellern helfen können, ihre Leistung über den gesamten Produktionslebenszyklus hinweg zu verbessern. Autonomie ermöglicht in industriellen Betriebsabläufen, dass Produktionssysteme Echtzeitdaten, KI und softwaregetriebene Steuerung nutzen, um Entscheidungen im Engineering, Betrieb und in der Instandhaltung zu unterstützen oder zu automatisieren.

Ein Highlight am Stand von Rockwell Automation wird eine verbundene Produktionsumgebung sein, die SOAP Factory (Smart, Orchestrated, Autonomous Production). Diese veranschaulicht, wie solche Funktionen in den Bereichen Design, Betrieb und Instandhaltung zusammenwirken.

„Von vielen Herstellern wird erwartet, ihre Produktivität zu steigern, ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern und schneller auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren. Oftmals sind dafür bestehende Anlagen und Infrastruktur zu nutzen", sagte Vincenzo Monaco, Managing Director DACH bei Rockwell Automation. „Beim Übergang von der Automatisierung zur Autonomie geht es darum, Hersteller darin zu unterstützen, dass sie über den gesamten Produktionslebenszyklus hinweg bessere Entscheidungen treffen. Dabei kommen industrielle KI, Software-Defined Automation (SDA) und Cybersicherheit zum Einsatz, um mit bestehenden Anlagen und Investitionen einen höheren Mehrwert zu schaffen."

Weitere Highlights am Stand von Rockwell Automation sind:

  • Industrielle KI: Im Rahmen seiner Fabrikvorführungen stellt Rockwell Automation das neu eingeführte FactoryTalk® Conductor™ vor. Diese KI-native Orchestrierungsplattform verbindet KI-Agenten, Fähigkeiten, Workflows und Automatisierungssoftware. So werden Ingenieure dabei unterstützt, Systemdesign, -entwicklung und -tests zu beschleunigen. Die Produktdemo zeigt, wie intelligente Technologien Entscheidungen über den gesamten Fertigungslebenszyklus hinweg unterstützen können. Zu den weiteren vorgestellten Technologien zählen FactoryTalk® Design Studio™, eine cloudbasierte Engineering-Umgebung für Design und Programmierung industrieller Steuerungssysteme, sowie die Digital-Twin-Technologie Emulate3D™, mit der Ingenieure Produktionssysteme vor der physischen Inbetriebnahme simulieren und validieren können. Ebenfalls präsentiert werden die Software FactoryTalk® Analytics™ für industrielle Analysen, die cloudbasierte Software Fiix für das Instandhaltungsmanagement sowie GuardianAI™, die KI-gestützte Lösung für vorausschauende Instandhaltung. Es wird gezeigt, wie diese Lösungen Predictive Maintenance und datengestützte Betriebsentscheidungen unterstützen. Eine Brownfield-Demo ermöglicht zudem Einblicke, wie bestehende Produktionslinien ohne umfangreichen Austausch von Anlagen modernisiert werden können.
  • Software-Defined Automation: Während Hersteller nach mehr Flexibilität streben, ermöglicht es die Trennung von Steuerungssoftware und Hardware, die Implementierung zu vereinfachen und Produktionssysteme schneller anzupassen. Präsentationen von LogixEdge für integrierte industrielle Steuerung und Edge-Computing zeigen, wie virtualisierte Steuerung IT und OT näher zusammenbringt. Im Rahmen einer Vorführung zur flexiblen Fertigung zeigen autonox Robotics und Comau, beides Unternehmen aus dem PartnerNetwork™ von Rockwell Automation, wie verschiedene Robotertechnologien in einer gemeinsamen Steuerungsumgebung arbeiten können.
  • Cybersecurity und Compliance: Mit dem Cyber Resilience Act (CRA), der Maschinenverordnung und der NIS-2-Richtlinie steigen diesbezüglich die Anforderungen an Hersteller und Maschinenbauer. Rockwell Automation zeigt, wie Cybersicherheit in sämtliche Bereiche des industriellen Betriebs integriert werden kann. Besucher können erfahren, wie die Cybersecurity-Suite SecureOT™ die Anlagentransparenz, die Priorisierung von Risiken und das Schwachstellenmanagement unterstützt. Daneben werden „Secure-by-Design"-Ansätze für industrielle Netzwerke und zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften vorgestellt.

Besucher sind herzlich eingeladen, Rockwell Automation am Stand 320 in Halle 3C zu besuchen. Dort besteht die Möglichkeit, individuelle Herausforderungen der Automatisierung mit den Fachleuten des Unternehmens zu besprechen. Die Teams stellen zudem integrierte Lösungen vor, die gemeinsam mit PartnerNetwork™-Mitgliedern entwickelt wurden.

Rockwell Automation ist außerdem beim diesjährigen Konferenzprogramm der SPS vertreten. Auf der Bühne in Halle 3C werden die Fachleute Einblicke in die Bereiche Software-Defined Automation (SDA) und industrielle Cybersicherheit geben:

  • Gunther Sälzler, Director Software & Control North Region, Rockwell Automation, wird gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Ruskowski, Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme am DFKI sowie Vorstandsvorsitzender der SmartFactory-KL, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Software-Defined Automation: Von industrieller Steuerung zu autonomen Betriebsabläufen" führen (Dienstag, 24.11., um 14:00 Uhr).
  • Stefan Turi, Cybersecurity Lead OEM EMEA, Rockwell Automation, wird das Thema

„Vom Cyber Resilience Act zum Geschäftserfolg: Mehrwert mit CRA-Readiness und SecureOT™" präsentieren (Mittwoch, 25.11., um 15:00 Uhr).

Weitere Informationen zur Teilnahme von Rockwell Automation an der SPS 2026 finden Sie auf der Webseite des Unternehmens.

Über Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.

 

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Andrea Pier: Kulturhauptstadtmanagerin wird Chefin der großen Wiener Musicalbühnen

08.10.2026

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.

Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.

Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.

Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.