Manufacturers gain additional deployment flexibility for industrial AI orchestration through support for NVIDIA Nemotron models
MILWAUKEE, Oct. 22, 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), the world's largest company dedicated to industrial automation and digital transformation, today announced support for NVIDIA Nemotron open models within FactoryTalk® Conductor™, its AI-native orchestration platform for industrial automation.
Building on the recent introduction of FactoryTalk Conductor, support for NVIDIA Nemotron models expands deployment flexibility for manufacturers adopting industrial AI. The open-source approach enables organizations to keep engineering and production data within their own environments while leveraging Rockwell Automation-verified agents and skills to automate complex workflows with greater control over infrastructure, governance and cost.
"Manufacturers want to adopt AI in ways that align with their business, technology and governance requirements," said Matheus Bulho, SVP, software & control, Rockwell Automation. "Support for NVIDIA Nemotron models gives customers another option for deploying FactoryTalk Conductor using open-source AI technology while maintaining control of their data and infrastructure. Combined with Rockwell Automation-verified agents and skills, organizations can apply trusted industrial expertise across engineering workflows and scale AI with confidence."
FactoryTalk Conductor enables users to initiate engineering tasks through natural language interactions and intelligently coordinates the software, AI capabilities and workflows needed to complete them. By combining AI orchestration with Rockwell Automation-verified agents and skills, the platform helps manufacturers accelerate engineering activities while maintaining the standards, governance and reliability required in industrial environments.
Key benefits of NVIDIA Nemotron support include:

Looking ahead, Rockwell Automation envisions FactoryTalk Conductor helping manufacturers move toward agent-driven engineering workflows, where AI agents can execute increasingly complex activities across software environments while engineers remain responsible for oversight, validation and critical decisions. Combined with support for NVIDIA Nemotron models and Rockwell Automation-verified agents and skills, the platform is designed to help manufacturers scale AI in a manner aligned with industrial requirements for governance, security and reliability.
Additional information about FactoryTalk Conductor can be found at www.rockwellautomation.com.
About Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), is a global leader in industrial automation and digital transformation. We connect the imaginations of people with the potential of technology to expand what is humanly possible, making the world more productive and more sustainable. Headquartered in Milwaukee, Wisconsin, Rockwell Automation employs approximately 26,000 problem solvers dedicated to our customers in more than 100 countries as of fiscal year end 2026. To learn more about how we are bringing the Connected Enterprise® to life across industrial enterprises, visit www.rockwellautomation.com.

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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.