RISO bringt die neue ComColor GN-Serie auf den Markt: Hochgeschwindigkeits-Tintenstrahldrucker mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 180 Seiten pro Minute

22.10.2026

- Die firmeneigene, wärmfreie, ölbasierte Pigmenttintentechnologie verbindet hohe Produktivität mit umweltfreundlicher Technik für den Großseriendruck –

TOKIO, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die RISO KAGAKU CORPORATION („RISO") hat die Einführung der ComColor GN-Serie bekannt gegeben, ihrer neuesten Produktreihe von ultraschnellen Vollfarb-Tintenstrahldruckern. Die Serie ist dank modularer Optionen speziell auf Transaktionsdokumente (z. B. Rechnungen), Handbücher und versandfertige Briefsendungen zugeschnitten und kombiniert die wärmfreie, ölbasierte Pigmenttintentechnologie von RISO mit robusten Produktionsfähigkeiten, um die Produktivität zu steigern, ohne dabei Abstriche bei Qualität oder Nachhaltigkeit zu machen.

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1. Hohe Produktivität und wärmfreie Tintenstrahltechnologie

Das Flaggschiff ComColor GN9830 bietet eine weltweit führende Simplex-Druckgeschwindigkeit von 180 Seiten pro Minute (*). Stationäre Inline-Druckköpfe sorgen für einen reibungslosen, kontinuierlichen Einzug. Optimierte Start-, Reinigungs- und Ruhezustandswiederherstellungsprozesse, gepaart mit optionalem Hochgeschwindigkeits-Scannen, beschleunigen die Druckworkflows erheblich.

Durch die Verwendung einer firmeneigenen, ölbasierten Pigmenttinte zeichnet sich die Serie durch einen wärmelfreien Druckprozess aus. Im Gegensatz zu Laserdruckern, die Wärme und Druck anwenden, verhindert dies das Aufrollen des Papiers und hält die Blätter flach. Dies gewährleistet einen stabilen Duplexdruck und ermöglicht eine nahtlose Weiterverarbeitung, einschließlich automatischer Sortierung, Heftung und Broschürenbindung.

2. Lebendige Qualität und verbesserte Medienhandhabung:

Neu formulierte Tinte und fortschrittliche Druckköpfe erweitern den Farbraum und die Dichte für eine lebendige Wiedergabe. Verbesserte Transportstabilität und präzise Tintenauftragung sorgen für professionelle Druckergebnisse mit schärferen Bildern, klaren Barcodes und feinem Text auf verschiedenen Papierarten, einschließlich Briefumschlägen und Postkarten.

3. Umweltfreundliche Technik und Energieeffizienz:

Der wärmfreie Druckprozess senkt den wöchentlichen Energieverbrauch (TEC-Wert) und sorgt so für einen energieeffizienten Betrieb. Durch den Einsatz von 15 % recyceltem Kunststoffgranulat – eine Verdreifachung im Vergleich zu Vorgängermodellen – reduziert das Hauptgerät die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus. Anwender können die geschätzten CO₂-Einsparungen zudem direkt auf dem Farb-Touchscreen des Druckers verfolgen.

Weitere Informationen zur ComColor GN-Serie finden Sie auf der Produktseite von RISO: https://www.riso.co.jp/english/product/comcolor/gn/index.html 

Hinweis zu den Produktinformationen:

Produktnamen, technische Daten und Markteinführungstermine können je nach Land oder Region variieren. Für detaillierte technische Daten und Informationen zur regionalen Verfügbarkeit wenden Sie sich bitte an die lokalen RISO-Vertriebsniederlassungen oder -Händler.

(*) Verfügbar auf ComColor GN9830. A4-Längsrandzuführung, einseitiger Druck, Endlosdruck in Standarddichteeinstellung und Verwendung des Face-Down-Papierfachs. Basierend auf im Handel erhältlichen Büro-Farbdruckern für Einzelblätter, Stand April 2026 (Quelle: Data Supply Inc.)

Über die RISO KAGAKU CORPORATION

Die RISO KAGAKU CORPORATION wurde am 2. September 1946 in Tokio, Japan, als Vervielfältigungsunternehmen gegründet und begann kurz darauf mit der Entwicklung von Tinte. Geleitet von seiner Entwicklungspolitik „Schaffung grundlegend einzigartiger Produkte" entwickelte sich RISO von einem Anbieter von Bürobedarf zu einem führenden Hersteller von Druckgeräten mit einer Produktpalette, die RISO-Digitalvervielfältiger und VALEZUS-Produktionsdrucker umfasst. RISO feiert im September 2026 sein 80-jähriges Jubiläum; die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens sind mittlerweile in über 190 Ländern und Regionen weit verbreitet.

Bitte besuchen Sie die offiziellen Webseiten:

Unternehmens-Website: https://www.riso.co.jp/english

Globale Website: https://www.riso.com 

 

 

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.