Das strategische Investitionsprogramm verdoppelt die jährliche Notstromkapazität von 5,5 GW auf 11 GW und stärkt damit das globale Produktionsnetzwerk von Rehlko in Asien, EMEA und Lateinamerika
MILWAUKEE, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Rehlko, eine globale Plattform für Energieversorgungssicherheit in der Industrie, die maßgeschneiderte, integrierte Stromversorgungslösungen für geschäftskritische Infrastrukturen weltweit anbietet, gab heute ein strategisches Investitionsprogramm für seinen Produktionsstandort in Changzhou (China) bekannt, mit dem die jährliche Notstromkapazität von 5,5 GW auf 11 GW verdoppelt werden soll. Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Nachfrage aus den Bereichen KI-Infrastruktur, Rechenzentren, Halbleiter, Digitalisierung sowie die allgemeinen Bemühungen um eine widerstandsfähigere Lieferkette die Energieinfrastruktur weltweit stark belasten.

Das Werk in Changzhou ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil des globalen Fertigungsnetzwerks von Rehlko. Dort werden Generatorsysteme mit einer Leistung von 6 kW bis 4.000 kW sowie Schlüsselkomponenten hergestellt, die die gesamten Fertigungsaktivitäten von Rehlko weltweit unterstützen. Die Rolle des Werks als strategischer Produktionsstandort trägt dazu bei, Engpässe in der Lieferkette zu verringern und die Widerstandsfähigkeit der globalen Geschäftstätigkeit von Rehlko zu stärken. Der Standort beliefert Kunden in ganz China, Südostasien, der EMEA-Region und Lateinamerika.
„Unsere fortlaufenden Investitionen in Changzhou spiegeln die Disziplin wider, die hinter unserem Wachstum steht: Wir verdoppeln die Kapazität und steigern gleichzeitig die Geschwindigkeit und Präzision bei jedem System, das wir ausliefern", sagte Brian Melka, Präsident und CEO von Rehlko. „Changzhou ist ein entscheidender Knotenpunkt für unsere Fähigkeit, Kunden nicht nur in ganz Asien, sondern auch in der gesamten EMEA-Region und in Lateinamerika zu bedienen."
Zu den jüngsten Investitionen am Rehlko-Standort Changzhou zählen die Inbetriebnahme einer intelligenten Produktionslinie für kleinere Generatorsysteme, ein neues intelligentes Lagersystem, Modernisierungen der Produktionslinien für mittlere und große Generatoren sowie die Integration von fahrerlosen Transportfahrzeugen und eines Fertigungsausführungssystems.
Diese Investitionen zeigen bereits messbare Ergebnisse: Der Versandumsatz am Standort Changzhou hat sich seit 2020 verdoppelt, und die Erstausbeute verbesserte sich von 93 % auf 98 %. Die Verdopplung der jährlichen Notstromkapazität von 5,5 GW auf 11 GW spiegelt die kombinierten Auswirkungen der Kapazitätserweiterung, der Automatisierung und der betrieblichen Verbesserungen im Rahmen des Investitionsprogramms wider und soll ohne eine physische Vergrößerung der Werksfläche erreicht werden.
Die Erweiterung in Changzhou ist Teil der umfassenderen globalen Investitionen von Rehlko in die Fertigung, zu denen Kapazitäts- und Kompetenzerweiterungen an den Standorten Colmar und Cholet in Frankreich sowie Kenosha in den Vereinigten Staaten gehören, ebenso wie die für 2025 geplanten Übernahmen von WB Power Services und Wiltech Acoustics im Vereinigten Königreich. Zusammen spiegeln diese Investitionen das Engagement von Rehlko wider, eine Fertigungsplattform aufzubauen, die Kunden in allen wichtigen Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, unterstützen kann.
Informationen zu Rehlko
Rehlko ist eine globale Plattform für industrielle Energieversorgungssicherheit, die maßgeschneiderte, integrierte Stromversorgungslösungen für geschäftskritische Infrastrukturen bereitstellt. Mit einer über 100-jährigen Tradition befindet sich Rehlko an der Schnittstelle zwischen dem Ausbau der künstlichen Intelligenz, Netzinstabilität und Elektrifizierung. Die vertikal integrierten Kompetenzen über den gesamten Lebenszyklus hinweg umfassen die Entwicklung, Fertigung, Installation, Wartung und den Betrieb von Notstrom-, Hauptstrom-, Dauerstrom- und Überbrückungsstromversorgungssystemen. Damit beschleunigt das Unternehmen die Strombereitstellung und baut gleichzeitig langfristige Kundenbeziehungen sowie Serviceumsätze auf. Rehlko ist ein führender Anbieter von Stromversorgungslösungen für Hyperscale- und Nicht-Hyperscale-Rechenzentren und verfügt über eine etablierte Präsenz in den Märkten Gesundheitswesen, Telekommunikation und Industrie. Das Unternehmen hat mehr als 14 GW an Rechenzentrumskapazität bereitgestellt, wobei über 90 % davon maßgeschneidert für spezifische Anwendungen entwickelt wurden. Als Erfinder des weltweit ersten Generators mit Verbrennungsmotor ist Rehlko heute an mehr als 80 Standorten weltweit tätig und verbindet globale Reichweite mit einem klaren Fokus auf die Stromversorgung der kritischen Infrastruktur der Welt. Weitere Informationen finden Sie unter rehlko.com.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.