Red Bull Bridge Bars: Der südafrikanische Weltmeister im Hindernislauf absolviert als Erster weltweit eine Überquerung von mehr als 280 Metern, 216 Meter über dem Fluss, in 47 Minuten und 37 Sekunden.
GQEBERHA, Südafrika, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Red Bull-Athlet Thomas van Tonder (Südafrika) absolvierte als erster Mensch weltweit eine Überquerung des Bloukrans-Brückenbogens an 600 hängenden Affenstangen im Rahmen des Red Bull Bridge Bars. Der Weltmeister im Hindernislauf absolvierte die eigens dafür gebaute, über 280 Meter lange Strecke in 47 Minuten und 37 Sekunden.

Die Bloukrans-Brücke, 216 Meter über dem Fluss, verbindet die südafrikanischen Provinzen Westkap und Ostkap an der N2. Die Red Bull Bridge Bars folgten dem Brückenbogen über einen 45-Grad-Anstieg, ein kurzes flaches Stück in der Nähe des Scheitelpunkts und eine kontrollierte Abfahrt. Van Tonder durchquerte die Strecke in einem einzigen Versuch und war damit der erste Mensch, dem dies gelang.
Nichts konnte an der Brücke angeschraubt oder angebohrt werden. Richard Lievaart, Leiter der Rigging-Abteilung und Sicherheitsdirektor bei Vertical Safety Systems, und sein Team bauten den Parcours mit zwei unabhängigen Sicherheitspunkten und ohne permanente Befestigungen.
„Ich habe vollendet, was ich begonnen habe." „Ich habe mir ein großes, verrücktes Ziel gesetzt, und wir haben es tatsächlich geschafft", sagte Van Tonder.
Der Überquerungstest prüfte die anhaltende Griffkraft und Ausdauer in drei Phasen: Der Aufstieg, der Gipfel und eine Abfahrt, bei der die Schwerkraft seine Geschwindigkeit zwischen den Stangen erhöhte. Red Bull Bridge Bars wurde entwickelt, um Van Tonder außerhalb des herkömmlichen Umfelds von Hindernisläufen zu testen.
Van Tonder, ein Guinness-Weltrekordhalter, wurde 2019 OCR-Weltmeister über 100 Meter und gewann 2025 den ersten Red Bull Rancher Strong. Die Überquerung der Bloukrans-Brücke durch den von Red Bull unterstützten Athleten ist als Wiederholung auf Red Bull TV verfügbar.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.