Raytron Industrial bringt die Wärmebildkameras TN660 und TN463 für dynamische Prüfungen und kontinuierliche Zustandsüberwachung auf den Markt.

23.10.2026

YANTAI, China, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Raytron Industrial gibt heute die Markteinführung zweier neuer Produkte bekannt: die TN660-Wärmebildkamera zur Festmontage mit hoher Bildrate und die TN463-Wärmebildkamera zur Festmontage. Beide bieten eine Bildauflösung von 640 × 512 Pixeln mit synchronisierten Bild- und Temperaturdaten. Die TN660 ermöglicht die Bilderfassung mit 120 Hz bei voller Auflösung für bewegte Objekte und transiente thermische Prozesse, während die TN463 eine Bildfrequenz von 60 Hz für routinemäßige Inline-Prüfungen und die kontinuierliche Anlagenüberwachung bietet.

Raytron Industrial TN660 High Frame Rate Fixed-Mount Thermal Camera Captures Rapid Thermal Changes at Full 640 × 512 Resolution and 120 Hz

Bildgebung in voller Auflösung für unterschiedliche Prozessgeschwindigkeiten

Die TN660 erreicht dank ihres ungekühlten VOx-Detektors mit 12 μm bei ihrer nativen Auflösung eine Bildfrequenz von 120 Hz, ohne die Bilderfassung auf einen Teilbereich zu beschränken, sodass räumliche Details und das vollständige Sichtfeld erhalten bleiben. Zwischen den einzelnen Bildern liegen etwa 8,33 ms, sodass Ingenieure schnelle Erwärmungs- und Abkühlungsvorgänge sowie kurzzeitige thermische Ereignisse in der Forschung, der industriellen Automatisierung und bei Anwendungen im Verkehrswesen untersuchen können.

Die TN463 verwendet die gleiche Detektorauflösung und den gleichen Pixelabstand. Die Bildausgabe mit 60 Hz unterstützt routinemäßige Produktionszyklen und die Analyse langfristiger Temperaturtrends. Um unterschiedlichen Installationsanforderungen gerecht zu werden, bietet die TN463 Objektive mit Brennweiten von 6,9 mm, 9,1 mm, 19 mm und 25 mm, während die TN660 mit Objektiven mit Brennweiten von 9,1 mm und 25 mm erhältlich ist.

Von ereignisgesteuerter Erfassung bis hin zur synchronisierten Analyse

Beide Kameras unterstützen die Hardware- und Softwaretriggerung, um die Bildaufnahme mit den Vorgängen der Geräte zu synchronisieren. Ein externes Signal über die I/O-Schnittstelle (Ein-/Ausgang) kann die Bildaufnahme in einer definierten Prozessphase auslösen. Beispielsweise kann das Startsignal einer Heißpresse bei der TN660 die Aufzeichnung der thermischen Sequenz auslösen und so unnötigen Aufwand für die Aufzeichnung und anschließende Sichtung reduzieren.

Die synchronisierte Ausgabe verknüpft Temperaturmesswerte mit entsprechenden Wärmebildern. Die Software TI Studio von Raytron Industrial unterstützt die gleichzeitige Vorschau und Analyse der Daten von bis zu vier Kameras und verfügt über Temperatur- und Temperaturanstiegsalarme, die auf ungewöhnliche Zustände hinweisen. Ingenieure können Aufzeichnungen überprüfen, historische Temperaturkurven untersuchen und exportieren sowie Berichte erstellen und dabei Geräteereignisse mit thermischen Daten für weitere Analysen verknüpfen.

Temperaturmessung und Systemintegration

Beide Modelle messen Temperaturen von −20 °C bis 150 °C und von 100 °C bis 650 °C mit einer Genauigkeit von ±2 °C oder ±2 % des Messwerts, je nachdem, welcher Wert größer ist. Ethernet- und USB-Anschlüsse unterstützen die Datenerfassung, während die Kompatibilität mit Industrieprotokollen wie Modbus TCP die Integration von Temperaturdaten in bestehende Steuerungs- und Überwachungssysteme ermöglicht.

Dank der Auswahl zwischen Bildfrequenzen von 60 Hz und 120 Hz können Anwender die Wärmebildaufnahme mit der TN463 und der TN660 an ihre Prozessanforderungen anpassen, von der kontinuierlichen Anlagenüberwachung bis hin zu dynamischen Prüfungen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

E-Mail: sales@raythink-tech.com

Website: https://www.raythink-tech.com/

Raytron Industrial TN463 Fixed-Mount Thermal Camera Delivers Continuous Thermal Monitoring at 60 Hz

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Bonvalot-Fall: Vogl verlangt vertrauensbildende Maßnahmen von der Polizei

08.10.2026

Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.

Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.

Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.