MUMBAI, Indien, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions („PPS"), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (CDMO) und Teil der Piramal Pharma Ltd. („PPL") (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) verstärkt seine Bemühungen zur Dekarbonisierung durch die Errichtung einer Freiflächen-Solaranlage mit 4,3 MWp an seinem integrierten Standort für Wirkstoffe und Fertigarzneimittel in Morpeth im Vereinigten Königreich. Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie den Standort jährlich mit rund 3950 MWh Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und damit etwa 22 % seines jährlichen Strombedarfs decken. Mit rund 6200 Solarmodulen auf einer Fläche von etwa 6,5 Hektar wird die Anlage jährlich genug saubere Energie erzeugen, um etwa 1460 Haushalte im Vereinigten Königreich mit Strom zu versorgen. Das Projekt wird im Rahmen eines Stromabnahmevertrags (PPA) mit Alight UK BTM1 Limited („Alight"), einem führenden Solarentwickler und unabhängigen Stromerzeuger, umgesetzt.
Durch diese Initiative können am Standort Morpeth über einen Zeitraum von 25 Jahren schätzungsweise 20 000 tCO₂e vermieden werden, was einen bedeutenden Schritt auf dem Weg von PPL zu mehr Nachhaltigkeit und im Rahmen der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens darstellt. Durch die Umsetzung einer nachhaltigen und kosteneffizienten Lösung zur Stromerzeugung vor Ort stärkt PPL seine Energieversorgungssicherheit und bekräftigt gleichzeitig sein Engagement für eine Zukunft mit geringeren CO₂-Emissionen.
„Wir integrieren bei Piramal Pharma Solutions Nachhaltigkeitsprinzipien in alle Abläufe und Entscheidungen unseres globalen Netzwerks", sagte Frank Bugg, Bereichsleiter auf Senior-Ebene für die Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich und Europa sowie geschäftsführender Leiter von Piramal Pharma Solutions. „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner Alight unseren Einsatz für die Dekarbonisierung und erneuerbare Energien voranzutreiben und damit zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre weltweit zu schaffen."
„Unternehmen im gesamten Vereinigten Königreich suchen nach praktischen Möglichkeiten, um Emissionen zu senken, die Energieversorgungssicherheit zu stärken und die langfristigen Energiekosten zu steuern. Dieses Projekt mit Piramal Pharma zeigt, wie eine Solaranlage vor Ort alle drei Ziele erfüllen kann", sagte Rob Stait, geschäftsführender Leiter des Bereichs Behind the Meter bei Alight.
Der Betrieb der Anlage soll im ersten Quartal 2027 aufgenommen werden.
Informationen zu Piramal Pharma Solutions
Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien.
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Informationen zu Piramal Pharma Limited
Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.