Partly Closes Historic Series B Raise at $500M Valuation and Announces Immediate US Market Expansion

23.06.2026

World's only AI foundation model – purpose-built for the automotive repair supply chain – redefines industry's repair future with backing of DST Global Partners

AUSTIN, Texas, June 23, 2026 /PRNewswire/ -- Partly, creators of the Interpreter AI model for the automotive repair supply chain, today announced its DST Global Partners-led $50M Series B raise, as well as the brand's US market launch – positioning Partly as the leading AI infrastructure company for the automotive repair sector.

Partly

Partly's Interpreter model is the world's only foundation model purpose-built for automotive parts. Interpreter is the result of five years of training on human feedback and synthetic data, more than fifty manufacturer agreements, and continuous training on live data.

With confident backing from DST Global Partners – the investor behind industry-defining brands like Anthropic, Meta, Alibaba, Airbnb, and Spotify – Partly now enters the world's largest auto repair market in the world, the US. The $100 billion+ US collision repair market has, to date, operated without AI-native infrastructure and has for too long relied on analog solutions, which contribute to billions of dollars in lost time and revenue each year.

"Not since the creation of the assembly line or EVs has the auto industry experienced significant innovation that simultaneously improves operational efficiency, industry profitability, and consumer value," said Levi Fawcett, CEO and Co-founder of Partly. "We have spent five years building the AI infrastructure layer that the industry has been missing. The model architecture is extremely nuanced, there's a reason general models don't solve it, and why we've been able to own the frontier AI here."

Partly has anchored its US operations in Austin, Texas. To expedite brand growth and meet the needs of the approximately 250,000 US repairers, Partly will be actively recruiting and growing its footprint in the region. Partly have also relocated the core executive team, including CEO and Co-founder Levi Fawcett, and are hiring staff for engineering, business development, and product management roles. Those interested in joining may search roles on Partly's career page: partly.com/careers.

About Partly

Since 2020, Partly has been building frontier AI, purpose-built for parts as core infrastructure of the automotive industry. The company combines deep automotive expertise with world-class AI engineers from organizations such as Rocket Lab, Google, and Apple, and has invested millions to develop AI designed specifically for complex parts systems, logistics and workflows. To learn more, visit: https://www.partly.com/

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.