Omio erhält Investition in Höhe von 10 Millionen US-Dollar von Granite-Integral zur Beschleunigung der Expansion in Japan und Südostasien

23.07.2026

Die strategische Partnerschaft stärkt Omios Wachstum in der Region, während die Verkehrsanbindung für die Wahl von Reisezielen immer wichtiger wird.

BERLIN, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Omio, die weltweit führende multimodale Reisebuchungsplattform, hat eine strategische Investition in Höhe von 10 Millionen US-Dollar von Granite-Integral bekannt gegeben, um seine Expansion in Japan zu beschleunigen und seine Präsenz in Südostasien weiter zu stärken.

Omio Logo

Die Investition fällt in eine Phase anhaltend steigender internationaler Reisenachfrage in Japan und Südostasien. Die Asien-Pazifik-Region wird in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich die am schnellsten wachsende Reiseregion weltweit sein, während nahezu die Hälfte der Reisenden inzwischen Reisen plant, die mehrere Verkehrsmittel kombinieren. Omio baut sein Verkehrsnetzwerk in der Region weiter aus, damit diese Reisen einfacher gesucht, verglichen und gebucht werden können.

Granite-Integral bringt umfassende Expertise im asiatischen Reise- und Technologiesektor sowie starke Beziehungen innerhalb des regionalen Investitionsökosystems ein. Die Partnerschaft wird Omio dabei unterstützen, sein Verkehrsnetzwerk in Japan und Südostasien weiter auszubauen, lokale Partnerschaften zu stärken, das Kundenangebot weiterzuentwickeln und seine regionalen Teams in Japan sowie in seinem KI-fokussierten Technologie-Hub in Singapur zu erweitern.

Die Investition baut auf einer Phase starker Dynamik für Omio in Japan auf, nachdem das Unternehmen dort Anfang dieses Jahres einen viel beachteten Marktstart gefeiert hat. Omio verzeichnet bereits eine starke Nachfrage von internationalen Reisenden, die Reisen entlang der beliebten Golden Route sowie zu abgelegeneren Zielen buchen, darunter Bergregionen, Pilgerrouten und Küstengemeinden. Omio baut sein japanisches Verkehrsnetzwerk weiterhin durch Partnerschaften mit Betreibern wie Japan Railways und Willer Express aus.

Omio bietet buchbare Transportoptionen in 48 Ländern und erreicht jährlich mehr als eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer. Jede Sekunde reist eine Person mit Omio. Die Investition markiert einen weiteren Meilenstein in Omios langfristiger Vision, die intelligente Grundlage für die nächste Ära globaler Mobilität zu schaffen. Omio plant, bis 2028 in mehr als 70 Märkte weltweit zu expandieren, wobei Japan und Südostasien zentrale Prioritäten innerhalb der internationalen Wachstumsstrategie darstellen.

Naren Shaam, Gründer und CEO von Omio, sagte: „Japan ist heute einer der spannendsten Reisemärkte der Welt. Millionen Reisende besuchen das Land jedes Jahr, doch die Planung von Reisen über verschiedene Anbieter und Verkehrsmittel hinweg kann weiterhin komplex sein, insbesondere außerhalb der großen Städte. Mit der einzigartigen regionalen Expertise von Granite-Integral wollen wir eine neue Ära des vernetzten Reisens in Japan beschleunigen, unsere Präsenz in Südostasien ausbauen und weiter an einer nahtloseren Zukunft des Reisens in Asien arbeiten."

CK Choun, Co-Head von Granite-Integral, sagte: „Japan und Südostasien zählen zu den wichtigsten langfristigen Chancen im globalen Reisemarkt, mit einer wachsenden Nachfrage nach stärker vernetzten Reisen in der gesamten Region. Omio hat eine hochdifferenzierte multimodale Plattform aufgebaut, mit der Technologie und dem Verkehrsnetzwerk, die erforderlich sind, um zunehmend fragmentierte Reiseerlebnisse zu vereinfachen. Wir freuen uns, das Unternehmen bei seiner weiteren Expansion in Asien zu unterstützen."

 

 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/omio-erhalt-investition-in-hohe-von-10-millionen-us-dollar-von-granite-integral-zur-beschleunigung-der-expansion-in-japan-und-sudostasien-302833264.html

Other news

Taufliegen als Indikatoren: Urbanisierung spiegelt sich in Wiens Insektenwelt wider

15.06.2026

Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.

Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.

Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.

Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.