Das kürzlich verstärkte deutsche Team wird in Nürnberg mit Live-Demos am Stand von NTT DATA vor Ort sein und gleichzeitig mehrere auf der it-sa vertretene Nozomi-Partner unterstützen.
NUREMBERG, Germany, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Nozomi Networks, führender Anbieter von Sicherheitslösungen für OT, IoT und cyber-physische Systeme (CPS), ist auf der it-sa Expo & Congress 2026 vertreten. Europas größte Fachmesse für IT-Sicherheit findet vom 27. bis 29. Oktober in der NürnbergMesse statt. Nozomi hat einen eigenen Bereich am Stand von NTT DATA in Halle 9. Dort stehen Spezialisten des Unternehmens für industrielle Cybersicherheit und OT-Security für Gespräche mit Kunden, Interessenten und Partnern bereit und zeigen, wie sich OT-, IoT- und CPS-Umgebungen mit den Lösungen von Nozomi absichern lassen.
Auch mehrere Partner von Nozomi sind auf der Messe vertreten. Das Nozomi-Team begleitet sie an allen drei Messetagen und unterstützt bei Kundengesprächen.
Was Besucher auf der it-sa erwartet
Am Nozomi-Stand erleben Besucher die Vantage-Plattform live. Sie vereint Transparenz über Netzwerke und Endpunkte, Bedrohungserkennung und KI-gestützte Analysen. Außerdem können sich Besucher direkt mit Fachleuten von Nozomi darüber austauschen, wie sich Betriebsumgebungen etwa in der Fertigung oder in kritischen Infrastrukturen wirksam schützen lassen.
Ein Schwerpunkt der Gespräche dürfte die regulatorischen Vorgaben sein, mit denen sich Unternehmen und Organisationen in Deutschland auseinandersetzen müssen – allen voran die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act (CRA) der EU. Für die wachsende Zahl deutscher Kunden von Nozomi Networks haben diese Themen derzeit hohe Priorität.
Das deutsche Team vor Ort
Nozomi Networks hat sein Team in Deutschland zuletzt verstärkt. Mehrere neue Kollegen sind in Nürnberg dabei: Jesper Nilsson, Regional Sales Director; Maximilian Brunner, Inside Channel Account Manager; Sebastian Erler-Yates, Sales Engineer und Ben Krenz, Account Manager. Sie bringen Erfahrung aus der OT-Security und dem Partner-Geschäft mit und betreuen Unternehmenskunden in Deutschland sowie ein wachsendes Partnernetzwerk in der DACH-Region.
„Auf der it-sa trifft sich die deutsche Security-Community. Für uns ist das der ideale Rahmen, um Kunden und Partnern unser gewachsenes Team vor Ort vorzustellen", sagt Jesper Nilsson, Regional Sales Director bei Nozomi Networks. „Die Nachfrage nach Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen ist in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten deutlich gestiegen. Wir freuen uns auf viele gute Gespräche in Nürnberg."
So finden Sie Nozomi Networks auf der it-sa
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Über Nozomi Networks
Nozomi Networks schützt kritische Infrastrukturen weltweit vor Cyberbedrohungen. Die Plattform des Unternehmens verbindet in einzigartiger Weise Transparenz über Netzwerke und Endpunkte, Bedrohungserkennung und KI-gestützte Analysen – für eine schnellere und wirksamere Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Kunden setzen auf Nozomi Networks, um Risiken und Komplexität zu reduzieren und zugleich die Resilienz ihres Betriebs zu stärken. www.nozominetworks.com
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.