SAP Managed File Transfer von Redwood jetzt verfügbar
WIEN, Va., 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Redwood Software, eine führende Orchestrierungsplattform für das autonome Unternehmen, gab heute bekannt, dass seine Managed File Transfer-Lösung als SAP Solution Extension unter dem Namen SAP® Managed File Transfer by Redwood vertrieben wird. Das Angebot ermöglicht es Kunden, unternehmensweite Dateiübertragungen für geschäftskritische Vorgänge sicher zu automatisieren, ergänzt die SAP Integration Suite und SAP Cloud ERP Private und bietet einheitliche Transparenz.
Die Lösung basiert auf einer Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur und bietet Unternehmen die operative Freiheit, dateibasierte Workflows ohne die Leistungsgrenzen, Gebühren pro Konnektor oder die Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter zu skalieren, die herkömmliche Managed-File-Transfer-Plattformen einschränken.
„SAP Managed File Transfer von Redwood wandelt fragile Integrations-Workarounds in konforme, leistungsstarke Datei-Workflows um", sagte Kevin Greene, CEO von Redwood Software. „Es gewährleistet die strenge Prüfbarkeit, die für geschäftskritische SAP-Ökosystemprozesse erforderlich ist, und bietet Organisationen, die noch SAP Process Integration und SAP Process Orchestration für Managed File Transfer einsetzen, einen validierten Migrationspfad vor dem Ende der regulären Wartung im Dezember 2027."
Redwood Software ist ein SAP Solution Extension Partner, der speziell ausgewählt wurde, um die SAP Integration Suite durch außergewöhnliche, hochperformante und sichere Dateiübertragungsfunktionen zu erweitern. Diese Lösungen haben einen exklusiven Premium-Qualifizierungsprozess für SAP Solution Extensions durchlaufen und werden durch verfügbare SAP-Supportleistungen unterstützt.
Die Lösung wird unter der Marke SAP vertrieben und unterstützt und bietet Unternehmen eine einzige, herstellerunabhängige Plattform zur Sicherung, Automatisierung und Skalierung dateibasierter Vorgänge in ihrer gesamten SAP-Systemlandschaft. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
Besuchen Sie sap.com, um mehr über SAP Managed File Transfer von Redwood zu erfahren: www.sap.com/products/technology-platform/managed-file-transfer.html
Über das Unternehmen
Redwood Software ist eine führende Orchestrierungsplattform für das autonome Unternehmen, die die Geschäftstransformation zu den niedrigsten Gesamtbetriebskosten vorantreibt. Redwood unterstützt Unternehmen dabei, geschäftskritische Unternehmens- und IT-Prozesse über komplexe ERP-, Hybrid-Cloud- und Datensysteme sowie neue agentengestützte KI-Systeme hinweg intelligent zu automatisieren und zu orchestrieren. Durch seine SaaS-first-Automatisierungsstruktur – bei der KI in den gesamten Automatisierungslebenszyklus integriert ist – beschleunigt Redwood den Weg zum autonomen Betrieb. Gestützt auf 30 Jahre Erfahrung und das Vertrauen von mehr als 50 % der Fortune-50-Unternehmen hilft Redwood Organisationen dabei, menschliches Potenzial freizusetzen, um sich auf Innovation, Wachstum und die Zukunft zu konzentrieren.
SAP sowie andere hier erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP SE in Deutschland und anderen Ländern. Weitere Informationen und Hinweise zu Marken finden Sie unter https://www.sap.com/copyright . Alle anderen erwähnten Produkt- und Dienstleistungsnamen sind Marken der jeweiligen Unternehmen.
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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.