Industrieunternehmen erhöhen Investitionen in Cybersicherheit, da vernetzte Abläufe, die Einführung von KI und die Konvergenz von IT/OT die Betriebsrisiken erhöhen
MILWAUKEE, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute den Branchenbericht „Betriebliche Resilienz im Zeitalter der Konnektivität" veröffentlicht. Dieser basiert auf den Beiträgen von 1.500 Entscheidungsträgern aus dem Bereich der Fertigung, die aus Industriebetrieben in 17 Ländern stammen. Die Erhebung zeigt eine Diskrepanz zwischen dem Vertrauen in einen umfassenden Cybersicherheitsschutz und dem operativen Risiko auf. Obwohl Industrieunternehmen in Cybersicherheit investieren, führen diese Investitionen nicht automatisch zu betrieblicher Resilienz.

Da Unternehmen weiterhin Systeme der Informationstechnologie (IT) und der Betriebstechnologie (OT) miteinander verbinden, KI-Initiativen skalieren und die Nutzung von Betriebsdaten im gesamten Unternehmen ausweiten, schaffen sie neue Abhängigkeiten, die das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen können. Tatsächlich sieht mehr als ein Drittel der Industrieunternehmen das Cybersicherheitsrisiko als eines der größten externen Wachstumshemmnisse an. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Resilienz zu stärken, da Betriebsabläufe immer vernetzter werden.
Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zeigen:
„Industrieunternehmen wissen, dass Cybersicherheit direkte Auswirkungen auf Betriebszeit, Kontinuität, Produktivität und Wachstum hat. Mit Technologieinvestitionen allein lassen sich jedoch weder betriebliche Resilienz noch Vertrauen in die Sicherheitslage eines Unternehmens erzielen", sagte Rick Kaun, Global Director, Cybersecurity Services bei Rockwell Automation. „Echte Resilienz entsteht, wenn Cybersicherheit zu einem integralen Bestandteil der Geschäftsstrategie wird. Organisationen, die proaktiv Risiken managen und sich auf Störungen vorbereiten, sind besser aufgestellt, um den Betrieb zu schützen, die Produktion aufrechtzuerhalten und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen."
Der vollständige Bericht „Betriebliche Resilienz im Zeitalter der Konnektivität" ist HIER verfügbar. Er untersucht, wie Industrieunternehmen die Cybersicherheit stärken, die IT/OT-Konvergenz verwalten und resilientere Betriebsabläufe in einer zunehmend vernetzten Umgebung umsetzen.
Häufig gestellte Fragen:
Was ist betriebliche Resilienz?
Betriebliche Resilienz ist die Fähigkeit von Unternehmen, einen sicheren, geschützten und zuverlässigen Industriebetrieb aufrechtzuerhalten, indem sie proaktiv im Hinblick auf Risiken agieren, Störungen begrenzen und eine schnelle Wiederherstellung nach Vorfällen sichern.
Warum erhöht die IT/OT-Konvergenz das Cybersicherheitsrisiko?
Die IT/OT-Konvergenz erhöht das Cybersicherheitsrisiko, da sie die Angriffsfläche vergrößert, neue Konnektivitätspunkte schafft und es ermöglicht, dass Bedrohungen aus IT-Umgebungen industrielle Abläufe potenziell beeinträchtigen. Da Betriebsdaten, Systeme, Anwender und Verbindungen zu Dritten immer stärker miteinander vernetzt werden, kann ein einzelner Cybervorfall weitreichendere Folgen für die Produktion, die Sicherheit, die Qualität und die Geschäftskontinuität haben.
Wie setzen Industrieunternehmen KI für die Cybersicherheit ein?
Laut der Studie planen 45 % der Industrieunternehmen, in den nächsten 12 Monaten KI und maschinelles Lernen im Bereich der Cybersicherheit einzusetzen, um die Kompetenzen zur Erkennung und Überwachung sowie für das Risikomanagement zu verbessern.
Methodik
In dem Bericht wird das Feedback von 1.560 Befragten aus 17 der führenden Fertigungsnationen analysiert. Unter den Befragten sind Positionen vom Management bis zur obersten Führungsebene vertreten. Der Report wurde von Sapio Research in Zusammenarbeit mit Rockwell Automation erstellt. Die Umfrageteilnehmer stammen aus einer Reihe von Branchen, darunter Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, Automobilindustrie, Halbleiter, Energie, Life Sciences etc. Mit einer ausgewogenen Verteilung der Unternehmensgrößen mit Umsätzen von 100 Mio. bis über 30 Mrd. US-Dollar deckt die Umfrage ein breites Spektrum an Perspektiven im Fertigungssektor ab.
Über Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschäftigt am Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich für unsere Kunden in mehr als 100 Ländern einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren, wie wir das Connected Enterprise® in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie http://www.rockwellautomation.com.

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Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.
Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.
Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.