MUNCHEN, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Netlight, eine internationale Digitalberatung, hat die BMW Group bei ausgewählten digitalen Entwicklungsaktivitäten im Rahmen der Neuen Klasse unterstützt. Die Zusammenarbeit erfolgte in enger Abstimmung mit den Teams der BMW Group und fokussierte sich darauf, digitale und technische Expertise innerhalb klar definierter Projektrahmen einzubringen.
„Die Neue Klasse der BMW Group ist mehr als eine neue Generation von Fahrzeugen oder Software. Sie markiert einen Eckpfeiler auf einem konsequenten Weg in eine neue digitale Ära – mit Personalisierung, digitaler Innovation und einem einzigartigen Fahrerlebnis in den Händen der Kundinnen und Kunden. Ich bin überzeugt: Dieser Launch beschleunigt die Transformation und macht die BMW Group zu einem nachhaltigen und schnell agierenden digitalen Vorreiter", sagt Dr. Max-Emanuel Maurer, Principal Consultant bei Netlight.
Netlight brachte technische und methodische Expertise ein, um laufende Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen – mit Fokus auf Softwarequalität, Entwicklungseffizienz und Zusammenarbeit in komplexen digitalen Umfeldern.
„Diese Zusammenarbeit zeigt eindrucksvoll, wie digitale Co-Creation echte Innovation in der Automobilindustrie vorantreiben kann. Wir sind stolz darauf, unsere Kunden auf ihrem Transformationsweg zu begleiten und gemeinsam neue Maßstäbe in User Experience und Technologie zu setzen", sagt Katri Junna, Co-CEO von Netlight.
Die Kooperation veranschaulicht, wie externe digitale Expertise komplexe Entwicklungsprojekte in großen Automotive-Umgebungen unterstützen kann.
Über Netlight
Netlight ist ein internationales Beratungsunternehmen für digitale Transformation, das führende Unternehmen dabei unterstützt, in der digitalen Welt erfolgreich zu sein – von der Beratung bis zur Umsetzung. Unser Angebot bündelt die kollektive Intelligenz von 2.000 Beraterinnen und Beratern mit einem umfassenden Spektrum digitaler Leistungen – von Strategie bis Technologie. Wir begleiten Branchen, die vor neuen Herausforderungen und Chancen durch neue Technologien stehen, um besseres Business zu ermöglichen. Netlight wurde mehrfach ausgezeichnet – für profitables Wachstum und Management, als Top-Arbeitgeber sowie für Engagement in Diversity, Equity und Inclusion. Standorte: Stockholm, Göteborg, Oslo, Helsinki, Kopenhagen, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Zürich, Köln, Amsterdam, London, Madrid, Wien und Toronto. Co-creating the future today, since 1999. www.netlight.com
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.