BERLIN, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der IFA 2026 stellte Midea sein neuestes Portfolio an umweltfreundlichen und nachhaltigen HVAC- sowie Energiemanagementlösungen vor und unterstrich damit sein Engagement für eine „Green Vision, Blue Future".
Förderung nachhaltiger Heiz- und Kühlsysteme mit der R290-Technologie
Als weltweit führender Hersteller von Klimaanlagen mit dem natürlichen Kältemittel R290 seit 16 Jahren in Folge hat Midea die entsprechenden Kompressor- und Sicherheitstechnologien weiterentwickelt. R290 zeichnet sich durch ein äußerst niedriges Treibhauspotenzial (GWP), nahezu null CO₂-Emissionen, den Verzicht auf schädliche PFAS-Substanzen und eine um etwa 10 % höhere Energieeffizienz aus.
Ein transparentes Modell am Midea-Stand ermöglichte es den Besuchern, die im System ablaufenden technischen Vorgänge zu beobachten, und verdeutlichte, wie Umweltverantwortung und Leistung Hand in Hand gehen. Seit 2018 hat Midea weltweit mehr als 10 Millionen R290-Klimaanlagen verkauft und damit dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen um etwa 5,2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent (tCO₂e) zu reduzieren – eine Umweltwirkung, die mit der CO₂-Bindung von 6,2 Millionen Hektar Amazonas-Regenwald vergleichbar ist.

Zu den vorgestellten Lösungen gehörte H-Pack, eine Innenraum-Wärmepumpe der nächsten Generation, die vom europäischen Forschungs- und Entwicklungsteam von Midea entwickelt wurde. Durch ihre kompakte Bauweise, die ausschließlich im Innenbereich zum Einsatz kommt, ist keine Außeneinheit erforderlich, was Hausbesitzern hilft, Herausforderungen im Zusammenhang mit Außengeräuschen, Installationsplatz und baulichen Einschränkungen zu bewältigen. Das installateurfreundliche Design des Systems vereinfacht die Wartung, während die Ferndiagnose es Technikern ermöglicht, Probleme aus der Ferne zu identifizieren und zu beheben, wodurch Serviceeinsätze und Wartungskosten reduziert werden. H-Pack unterstützt sowohl Hybrid- als auch vollelektrische Heizmodi und bietet europäischen Haushalten damit mehr Flexibilität und Effizienz.
Midea präsentierte außerdem PortaSplit, das in einer realistischen europäischen Wohnumgebung ausgestellt wurde. PortaSplit ist bekannt für seine einfache Einrichtung, hohe Leistung und geräuscharmen Betrieb und hilft Nutzern, kostspielige Installationsverfahren zu vermeiden und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima aufrechtzuerhalten. Das Produkt soll ab 2027 das Kältemittel R290 verwenden.
VitaBreeze läutet eine neue Ära des adaptiven Komforts ein
Das neu eingeführte VitaBreeze von Midea wurde mit dem IFA 2026 Technology Innovation Award ausgezeichnet, was die Innovation des Produkts im Bereich des intelligenten Luftstrommanagements unterstreicht. Die Auszeichnung wurde von Ralph Kobsik, Geschäftsführer der Midea Europe GmbH, während der IFA 2026 entgegengenommen.
VitaBreeze verfügt über „AirGrid", das Raumaufteilungen erfasst und eine visuelle Luftstromsteuerung per Smartphone ermöglicht. Dank der Anwesenheitserkennung kann der Luftstrom den Personen je nach individuellen Vorlieben folgen oder sie umgehen, während die Weitwinkel-Luftverteilung für gleichmäßigen Komfort im gesamten Raum sorgt. Die neueste Breezeless-Pro Technologie erweitert die Reichweite des Luftstroms um 30 % und sorgt für eine sanfte, zugfreie Kühlung, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
Zu den weiteren Funktionen gehören die präzise Feuchtigkeitsregelung „ClimaBalance" und „ECOMASTER 2.0" mit vorausschauender Energieoptimierung, die gemeinsam den Komfort steigern und gleichzeitig den Energieverbrauch senken.

Intelligentes Energiemanagement für umweltfreundlichere Häuser
Midea stellte außerdem Raynor Pro vor, eine Flaggschiff-Heizlösung, die speziell für nordische Klimabedingungen entwickelt wurde. Raynor ist für Temperaturen bis zu -40 °C ausgelegt, behält bei -25 °C eine Heizleistung von 100 % bei und erreicht dabei die Energieeffizienzklasse A+++ sowohl im Heiz- als auch im Kühlbetrieb. Das Produkt wurde zudem für sein unverwechselbares Design, das vom Midea-Designteam in Mailand entwickelt wurde, mit dem iF Design Award ausgezeichnet.
Abgerundet wurde das Bild durch MHELIOS, Mideas Lösung für das Energie-Management im Haushalt. In einer typischen Wohnumgebung demonstriert, optimiert das System die Energiespeicherung und den Energieverbrauch auf Basis dynamischer Strompreise, um Kosten zu senken und die Netzstabilität zu unterstützen. MHELIOS entspricht § 14a des deutschen EnWG und integriert Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Solaranlagen und Batteriespeicher, um die Nutzung sauberer Energie zu maximieren und gleichzeitig den Wohnkomfort zu gewährleisten.
Durch Innovationen in den Bereichen nachhaltige Kältemittel, intelligente Heiz- und Kühltechnik sowie integriertes Energiemanagement zeigt Midea weiterhin, wie technologische Innovation Umweltverantwortung mit Alltagskomfort in Einklang bringen und gleichzeitig Europas langfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützen kann.
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.