RICHMOND, Va., Oct. 22, 2026 /PRNewswire/ -- Markel Group Inc. (NYSE: MKL) announced today it will hold a conference call on Thursday, October 29, 2026 beginning at 9:30 a.m. (Eastern Time) to discuss quarterly results and business developments.
Investors, analysts and the general public may listen to the call via live webcast at ir.mklgroup.com. The call may be accessed telephonically by dialing (833) 461-5787 in the U.S., or +44 808 196 8935 internationally, and providing Meeting ID: 576 810 349. A replay of the call will be available on our website approximately one hour after the conclusion of the call.
The webcast, the conference call and the content and permitted replays or rebroadcasts thereof are the exclusive copyrighted property of Markel Group Inc. and may not be copied, taped, rebroadcast, or published in whole or in part without the express written consent of Markel Group Inc.
About Markel Group
Markel Group Inc. (NYSE: MKL) is a diverse family of companies that includes everything from insurance to bakery equipment, building supplies, houseplants, and more. The leadership teams of these businesses operate with a high degree of independence, while at the same time living the values that we call the Markel Style. Our specialty insurance business sits at the core of our company. Through decades of sound underwriting, the Markel Insurance team has provided the capital base from which we built a system of businesses and investments that collectively increase Markel Group's durability and adaptability. It's a system that provides diverse income streams, access to a wide range of investment opportunities, and the ability to efficiently move capital to the best ideas across the company. Most importantly though, this system enables each of our businesses to advance our shared goal of helping our customers, associates, and shareholders win over the long term. Visit mklgroup.com to learn more.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/markel-group-inc-announces-conference-call-date-and-time-302917314.html
Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.