Lloyds Energy Ltd kündigt eine strategische Bewertung der Möglichkeiten im Bereich „ " (LNG und Regasifizierung) in den aufstrebenden Energiemärkten an

23.06.2026

DUBAI, VAE, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Lloyds Energy Ltd gab heute bekannt, dass das Unternehmen derzeit eine Reihe von Möglichkeiten in den Bereichen Flüssigerdgas (LNG), schwimmende Speicher- und Wiedervergasungsanlagen (FSRU) sowie nachgelagerte Gasinfrastruktur in wachstumsstarken Energiemärkten weltweit aktiv prüft.

Lloyds Energy Logo

Da die Staaten weiterhin nach Energiesicherheit, Diversifizierung der Brennstoffquellen und Lösungen für eine emissionsärmere Stromerzeugung streben, wird LNG zunehmend als entscheidender Übergangsbrennstoff anerkannt, der das industrielle Wachstum fördern und gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien ergänzen kann.

Lloyds Energy prüft derzeit Möglichkeiten in verschiedenen Regionen, in denen der Bedarf an LNG-Regasifizierungsinfrastruktur rasch wächst, darunter Süd- und Südostasien, Ostindien, die Philippinen, Vietnam, Indonesien sowie ausgewählte afrikanische Märkte. Branchenanalysten stufen diese Regionen weiterhin als einige der weltweit am schnellsten wachsenden LNG-Nachfragemärkte ein, was auf die Industrialisierung, den steigenden Strombedarf und die Notwendigkeit einer zuverlässigen Energieversorgung zurückzuführen ist.

Das Unternehmen prüft derzeit eine Reihe möglicher Initiativen, darunter:

• Infrastruktur der LNG-Lieferkette

• Schwimmende Speicher- und Wiedervergasungsanlagen (FSRUs)

• Strategische Partnerschaften im Bereich LNG-Terminals

• Entwicklungen im Bereich Gas-to-Power

• Lösungen für die Industriegasversorgung

• Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Energieinfrastruktur

„Die globalen Energiemärkte durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Wandel", erklärte ein Sprecher von Lloyds Energy Ltd. „LNG spielt weiterhin eine immer wichtigere Rolle bei der Gewährleistung der Energiesicherheit und der Förderung des Wirtschaftswachstums, insbesondere in Schwellenländern, in denen die Nachfrage nach zuverlässiger Energie und saubereren Kraftstoffen rasant steigt." „Lloyds Energy hat es sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten zu identifizieren, bei denen unser Fachwissen und unsere strategischen Partnerschaften zur Entwicklung kritischer Energieinfrastruktur beitragen können."

Die jüngsten Marktentwicklungen zeugen weiterhin von einer regen Investitionstätigkeit im Bereich der LNG-Regasifizierungsinfrastruktur, darunter neue FSRU-Projekte in Indien und der fortlaufende Ausbau der LNG-Terminalkapazitäten in ganz Asien.

Das Unternehmen betont, dass derzeit noch alle Möglichkeiten geprüft werden und dass noch keine endgültigen Investitionsentscheidungen getroffen wurden. Lloyds Energy wird auch weiterhin Projekte prüfen, die mit seiner langfristigen Strategie im Einklang stehen, sich an wichtigen Energieinfrastrukturen zu beteiligen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Über Lloyds Energy Ltd

Lloyds Energy Ltd ist ein internationales Energieunternehmen, das sich auf die Identifizierung und Erschließung von Chancen entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette konzentriert. Das Unternehmen prüft strategische Investitionen und Partnerschaften in den Bereichen Energieinfrastruktur, Energieversorgung und verwandten Sektoren mit dem Ziel, sichere, zuverlässige und wirtschaftlich tragfähige Energielösungen zu fördern.

www.lloyds-energy.com

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2997868/Lloyds_Energy_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/lloyds-energy-ltd-kundigt-eine-strategische-bewertung-der-moglichkeiten-im-bereich---lng-und-regasifizierung-in-den-aufstrebenden-energiemarkten-an-302805806.html

Other news

Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.