Linglong Unveils SPORT MASTER 2 at Tire Cologne 2026

25.06.2026

HANOVER, Germany, June 25, 2026 /PRNewswire/ -- On June 10, at the opening day of The Tire Cologne 2026, Linglong Tire globally launched its new ultra-high-performance (UHP) tire — SPORT MASTER 2. The event drew over 100 international clients and media representatives, making it one of the most high-profile debuts of the show.

Led by Linglong's European technical team, SPORT MASTER 2 was fully tested and will be manufactured at Linglong's European plant — the first overseas production base of a Chinese tire maker in Europe, already certified by Ford (Q1), Volkswagen, Audi and BMW. This "local R&D, local validation, local production" loop ensures the product meets Europe's stringent standards on handling, safety and sustainability, marking Linglong's shift from "going global" to "moving upmarket."

Three Breakthroughs

Compared with its predecessor, SPORT MASTER 2 delivers three core upgrades:

  • Precision handling — Optimized rigid tread blocks + aramid-reinforced cap ply minimize deformation under aggressive driving, enabling sharp steering response.
  • Full-lifecycle safety — Even contact-pressure distribution prevents uneven wear; four wide longitudinal grooves shorten wet braking distance from new to worn.
  • Extended mileage — Functional polymer + advanced silane compound with anti-slip resin boosts durability without sacrificing grip.

The tire also features full-sidewall laser engraving for a velvet-like black finish and checkered-flag motifs, covering 16–22 inches for sedans, sports cars and SUVs/CUVs. The first 74 sizes will roll off the European plant in spring 2027.

Other core products from LingLong, LEAO, and CROSSWIND—passenger, commercial, and specialty tires—addressed varied transport needs.

With SPORT MASTER 2 as flagship, Linglong is advancing into the core tier of the global UHP market — a milestone of its "three-upward" strategy and proof that Chinese tire brands can now set standards in the premium arena.

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/3000400/Linglong_Unveils_SPORT_MASTER_2_at_Tire_Cologne_2026.jpg

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.