Der Messestand mit Erlebnischarakter vereint Live-Zerspanungsvorführungen, Branchenexperten, Innovationen in der Metallzerspanung sowie einen individuellen Motorradumbau unter einem Dach
PITTSBURGH, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Kennametal Inc. (NYSE: KMT) gab heute bekannt, auf der IMTS 2026 mit dem „Next Level Shop" das moderne Fertigungsökosystem erlebbar zu machen. Das immersive Erlebnis umfasst Auftritte des WIDIA-Markenbotschafters Carey Hart, einen live durchgeführten individuellen Motorradumbau sowie die neuesten Technologien für Zerspanung und digitale Fertigung, die Hersteller bei der Steigerung ihrer Produktivität unterstützen sollen.
Nach dem Erfolg des Erlebnisses „Metal Mania" vor zwei Jahren fängt der „Next Level Shop" die Dynamik und Zusammenarbeit eines modernen Zerspanungsbetriebs ein und bringt Werkzeuge, Software, Werkzeugmaschinenhersteller sowie Fertigungsexperten zusammen, um konkrete Herausforderungen in der Produktion zu bewältigen. Die ganze Woche über können Besucher die neuesten Zerspanungstechnologien entdecken, sich direkt mit Ingenieuren sowie Partnern austauschen und erleben, wie vernetzte Fertigungslösungen die Leistung in der Produktion steigern.
„Bei allem, was wir in diesem Jahr auf der IMTS tun, stehen unsere Kunden im Mittelpunkt", sagte Dave Bersaglini, Bereichsleiter bei Kennametal sowie Präsident des Geschäftsbereichs Metallzerspanung. „Hersteller suchen nach mehr als nur hervorragenden Werkzeuglösungen – sie suchen integrierte Lösungen, die sie dabei unterstützen, intelligenter zu zerspanen, komplexe Herausforderungen zu meistern und ihre Produktivität zu steigern. Der ‚Next Level Shop' vereint diese Technologien, Partnerschaften und Gespräche an einem Ort."
Ein Kernstück des Erlebnisses wird der live durchgeführte individuelle Umbau eines Motorrads des Modells „Indian Sport Chief" sein. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als WIDIA-Markenbotschafter wird Motorsportlegende Carey Hart, Gründer von Hart Luck Parts & Gear, gemeinsam mit Satya Kraus, Geschäftsführer und Kreativingenieur von KRAUS MOTO, die ganze Woche über auf einer 5-Achs-CNC-Maschine individuelle Motorradbauteile mit Werkzeugen von Kennametal und WIDIA fertigen. Der führende Motorrad- und Fahrzeuglackierer Taylor Schultz von Schultz Designz wird den Umbau mit einer individuellen Lackierung abschließen. Das individuell fertig umgebaute Motorrad wird das Kernstück einer exklusiven Verlosung von Kennametal sein, bei der ein Besucher der IMTS das Unikat mit nach Hause nehmen wird.
Neben dem Motorradumbau erwarten Besucher des „Next Level Shop" während der gesamten Woche fortlaufende Live-Zerspanungsvorführungen, die von Experten, Kunden sowie Branchenpartnern von Kennametal durchgeführt werden. Dabei werden Lösungen vorgestellt, mit denen Hersteller Produktivität, Bearbeitungsleistung sowie Präzision in unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen steigern können.
Besucher können zudem die neuesten Werkzeuginnovationen von Kennametal für das Fräsen, Bohren, Drehen sowie die Kleinteile- und Langdrehbearbeitung entdecken, ebenso wie fortschrittliche Möglichkeiten der additiven Fertigung, großformatige zerspante Bauteile und ein wachsendes digitales Fertigungsökosystem mit CAM-Integration, Werkzeugdaten sowie Softwarepartnerschaften, das die Programmierung vereinfacht, die Produktivität steigert und die Bearbeitungsleistung optimiert.
Der in Zusammenarbeit mit EWI Worldwide entworfene „Next Level Shop" knüpft an den interaktiven Charakter von „Metal Mania" an und bietet die ganze Woche über neue Kooperationen, Vorführungen sowie Mitmach-Erlebnisse.
„Kennametal hat uns vor die Herausforderung gestellt, etwas zu schaffen, das weniger an einen Messestand erinnert und eher das Gefühl vermittelt, die Fertigungshalle der Zukunft zu betreten", sagte Don Kuhn, Kundenbetreuer bei EWI Worldwide. „Jedes Detail des Messeerlebnisses ‚Next Level Shop' wurde so gestaltet, dass es zum Entdecken einlädt, Gespräche anstößt und zeigt, wie Innovation Gestalt annimmt, wenn Technologie, handwerkliches Können sowie Zusammenarbeit ineinandergreifen."
Besucher des Next Level Shops können:
Der „Next Level Shop" von Kennametal wird während der IMTS 2026 vom 14. bis 19. September im McCormick Place in Chicago am Stand Nr. 431800 im West Building, Ebene 3, zu finden sein.
Den vollständigen Zeitplan mit Live-Zerspanungsvorführungen, Auftritten von Partnern und Aktivitäten am Messestand finden Sie auf kennametal.com/imts2026
Informationen zu Kennametal
Mit mehr als 85 Jahren Erfahrung als führendes Unternehmen im Bereich Industrietechnologie bietet Kennametal Inc. seinen Kunden Produktivitätssteigerungen durch Werkstoffwissenschaft, Werkzeugtechnik und verschleißfeste Lösungen. Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Erdbau, Energie, allgemeiner Maschinenbau sowie Transport wenden sich an Kennametal, um präzise und effizient zu produzieren. Täglich unterstützen rund 8100 Mitarbeiter Kunden in fast 100 Ländern dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben. Kennametal erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf kennametal.com. Folgen Sie @Kennametal: Instagram, Facebook, LinkedIn und YouTube.

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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.