- Establishing its standing as a global investment promotion agency and accelerating international visibility
SEOUL, South Korea, June 30, 2026 /PRNewswire/ -- The Invest SEOUL has officially joined the World Association of Investment Promotion Agencies (WAIPA) as a full member.
WAIPA is an international organization established to foster cooperation among investment promotion agencies (IPAs) worldwide and to promote foreign direct investment (FDI). It comprises approximately 170 member IPAs from some 130 countries.
With its admission as a full member of WAIPA, the Invest Seoul is now able to participate officially in WAIPA's General Assembly and a wide range of international events. Through these platforms, the Invest Seoul will be positioned to directly showcase Seoul's investment environment and successful FDI cases to global IPAs, multinational corporations, and international organizations. In addition, the Invest Seoul will gain access to WAIPA's database of best practices in investment promotion at both the city and national levels, and will be able to conduct reference checks and investor matching through local IPAs during the investor identification process enabling more effective investment — promotion activities.
By featuring and promoting Seoul's best practices in WAIPA's publications and official communication channels, the Invest Seoul aims to effectively showcase Seoul's competitiveness to global investment promotion agencies and investors, thereby raising the international profile of the Invest Seoul and enhancing the value of Seoul's city brand.
Invest SEOUL plans to participate in WAIPA's flagship annual event, the World Investment Conference (WIC), to expand exchanges with government officials, investment promotion agencies, global corporations, and international organizations from around the world.
This year's conference, marking WAIPA's 30th anniversary, will be held in Geneva, Switzerland in November, where participants will discuss shifts in the global investment landscape and ways to promote sustainable investment.
Leveraging the network of fellow member agencies, Invest SEOUL intends to broaden opportunities to promote Seoul's sector-specific investment strategies and the city's overall appeal as an investment destination, while actively pursuing joint global investment promotion initiatives.
Jihyung Lee, CEO of the Invest SEOUL, stated, "Invest Seoul has joined WAIPA to strengthen our global presence and build strong partnerships with member agencies." He added, "Seoul is powered by future strategic industries AI, robotics, biotechnology, quantum computing and Creative Industries as our key growth engines. We look forward to opening new avenues for sustainable investment cooperation and welcome you to Seoul as our valued friends and partners."
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.