Die Vereinbarung ebnet den Weg für mehr Flexibilität und Ausfallsicherheit durch die gleichzeitige Bereitstellung von Frequenzen im militärischen X- und Ka-Band sowie im kommerziellen Ka- und Ku-Band
PARIS, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Intellian Technologies Inc., ein globaler Anbieter fortschrittlicher Satellitenkommunikationstechnologien und missionskritischer Konnektivitätslösungen, und Network Innovations, ein globaler Systemintegrator mit Schwerpunkt auf Behörden, Militär und Unternehmen, gaben heute eine strategische Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung und zum Vertrieb taktischer transportabler Bodenterminals der nächsten Generation für Wideband Global SATCOM (WGS) für Militär- und Behördenkunden bekannt.
Die neue Plattform für transportable Bodenterminals wurde auf Grundlage der Erkenntnisse aus der mehr als 20-jährigen praktischen Einsatzerfahrung von Network Innovations bei der Unterstützung von Militär- und WGS-Kunden bei einigen der anspruchsvollsten Einsätze entwickelt und ist als weltweit erste Plattform konzipiert, die gleichzeitig Konnektivität im militärischen X- und Ka-Band sowie im kommerziellen Ka- und Ku-Band unterstützt, wobei die Umschaltung über einen erweiterten Bereich von Ka-Band-Frequenzen elektronisch erfolgt. Das System wurde speziell für Einsätze unter Nutzung der WGS-Konstellation entwickelt und ist darauf ausgelegt, sichere, ausfallsichere und leistungsfähige Kommunikationsverbindungen für Expeditionsstreitkräfte und andere missionskritische Einsätze bereitzustellen. Die transportablen Systeme können in nur 30 Minuten betriebsbereit sein und wurden von Anfang an für den Betrieb über mehrere Frequenzbänder und Umlaufbahnen hinweg in LEO-, MEO-, GEO- und HEO-Konstellationen konzipiert.
Die für anspruchsvolle Einsatzbedingungen konzipierten transportablen Bodenterminals werden so entwickelt, dass sie die vollständige WGS-Zertifizierung erhalten und die wichtigsten MIL-SPEC-Anforderungen erfüllen. Intellian plant außerdem die Einführung kommerzieller Varianten der Plattform, die nicht auf WGS basieren, um die Technologie auf ein breiteres Spektrum von Anwendungen in Behörden, Unternehmen und im Bereich der kritischen Kommunikation auszuweiten.
„Die Entwicklung unserer ersten taktischen Plattform für transportable WGS-Bodenterminals stellt eine wichtige Erweiterung des Portfolios von Intellian für Militär und Behörden dar", sagte Eric Sung, Geschäftsführer von Intellian. „Durch die Kombination der Fähigkeit zur gleichzeitigen Nutzung des X-Bands und des militärischen Ka-Bands, des Zugangs zu einem breiteren Spektrum kommerzieller Ka-Frequenzen sowie der Konnektivität über mehrere Umlaufbahnen hinweg in einer schnell einsetzbaren Architektur werden wir den immer komplexer werdenden Kommunikationsanforderungen moderner Verteidigungseinsätze gerecht. Unser Ziel ist es, den Einsatzkräften mehr Flexibilität, Ausfallsicherheit und zuverlässige Konnektivität zu bieten, ganz gleich, wohin ihre Einsätze sie führen."
Derek Dawson, Geschäftsführer von Network Innovations, fügte hinzu: „Durch die Kombination der fortschrittlichen Terminaltechnologie von Intellian mit der umfassenden Erfahrung von Network Innovations bei der Betreuung von Militär- und Behördenkunden weltweit können wir die Einführung dieser neuen Fähigkeit beschleunigen. Diese Lösung der nächsten Generation unterstützt nicht nur WGS-Satelliten, sondern auch den kombinierten Einsatz aller bestehenden und neuen LEO- und MEO-Satelliten, was für unsere Kunden und ihre Einsätze zunehmend an Bedeutung gewinnt."
Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.
Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.
Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.