SHANGHAI, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Im Rahmen der HUAWEI CONNECT 2026 veranstaltete Huawei den „Global Electric Power Summit 2026" unter dem Titel „KI × Energie: Erschließung eines neuen Energiesystems". Mehr als 600 Vertreter globaler Energieunternehmen, Branchenverbände, Ökosystempartner und Medien kamen zusammen, um neue Wege für die Verknüpfung der Energiewende mit digitalen und intelligenten Technologien zu erkunden.
Auf dem Gipfel stellte Huawei gemeinsam mit den weltweit führenden Energieunternehmen außerdem sechs Vorzeigeprojekte aus dem Energiesektor vor, die durchgängige digitale und intelligente Transformationskonzepte demonstrierten – von der Stromerzeugung bis zum Verbrauch sowie von den heimischen bis zu den internationalen Märkten. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt für die Energiewirtschaft, die sich von einer einseitigen Ermöglichung hin zu einer Synergie zwischen Energie und Rechenleistung entwickelt.
Die globale Energielandschaft befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Dezentrale erneuerbare Energien sind entscheidend geworden, um die Abhängigkeit von externen Quellen zu verringern und gleichzeitig die Netzstabilität mit dem universellen Zugang zu Strom in Einklang zu bringen.
Philippe Adam, Generalsekretär des International Council on Large Electric Systems (CIGRE), sagte in seiner Rede: „Die Energiewirtschaft durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der durch die Energiewende, KI-Rechenzentren (AIDCs) und die Digitalisierung vorangetrieben wird."
Angesichts der miteinander verflochtenen Herausforderungen der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, der intelligenten Transformation und des fehlenden Zugangs zu Strom für 700 Millionen Menschen weltweit ist KI zu einer Überlebensvoraussetzung für das jahrhundertealte Stromnetz geworden. Huawei ist der Ansicht, dass der Niederspannungsbereich – der Engpass der Stromnetze – in Zukunft zum Hauptanwendungsgebiet für KI werden wird. Um die Lücke im Niederspannungsmanagement zu schließen, ist ein systematisches und transparentes Management auf der Niederspannungsseite erforderlich. Dies beruht auf sechs Kernkompetenzen – Beobachtbarkeit, Messbarkeit, Steuerbarkeit, Anpassungsfähigkeit, Handelbarkeit und Rückverfolgbarkeit –, die alle für langfristige Nachhaltigkeit unerlässlich sind.
David Sun, Chief Executive Officer (CEO) des Huawei Electric Power Digitalization Business Unit (BU), erklärte: „Das Wesentliche an der Transparenz im Niederspannungsbereich ist ganz einfach: schnellere Daten, höhere Qualität und größere Kosteneffizienz. Um ein neues Stromversorgungssystem zu erschließen, muss die Branche drei Kernprioritäten vorantreiben: Digitale Talente an erster Stelle, digitale Infrastruktur an erster Stelle und digital gesteuerte Vermögensbasis (RAB) an erster Stelle."
Szenariobasierte Umsetzung: Sechs globale Vorzeigeprojekte unterstreichen den Erfolg der digitalen und intelligenten Transformation
Auf dem Global Electric Power Summit wurden sechs globale Vorzeigeprojekte vorgestellt, darunter das digitale und intelligente Stromnetz der brasilianischen CEMIG; die Demonstrationszone für neue Stromversorgungssysteme mit Synergien zwischen Verteilung und Mikronetzen im Stromversorgungsamt Guangzhou Baiyun des China Southern Power Grid; die intelligente Diagnose und der intelligente Betrieb des neuen Stromverteilungsnetzes in Shaoshan, Hunan, China; die intelligente Stromversorgung und der intelligente Stromverbrauch in Jiangxi, China; die digitale ±800 kV UHV-Umrichterstation in Shaoxing, Zhejiang, China; sowie das Stromkommunikationsnetz in Liaoning, China. Gemeinsam veranschaulichen sie erfolgreiche Praktiken in verschiedenen Szenarien, die den gesamten Stromprozess im Zeitalter der Intelligenz abdecken.
Mit Blick auf die Zukunft wird sich Huawei weiterhin auf seine Stärken im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) konzentrieren. Mithilfe seines dreistufigen Rahmens aus Kennzahlen, Architekturen und Technologien wird das Unternehmen mit globalen Energieunternehmen, Normungsorganisationen und Partnern im Ökosystem zusammenarbeiten, um Innovationen voranzutreiben und so die Modernisierung der Branche sowie den allgemeinen Wohlstand des Ökosystems zu fördern.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.