Huawei engagiert sich gemeinsam mit Kunden und Partnern für ein intelligentes, grünes Europa.

28.10.2026

FLORENZ, Italien, 28. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 11. Huawei Connect Europe fand heute in Florenz, Italien, statt. Adolfo Urso, der italienische Minister für Unternehmen und „Made in Italy", Eugenio Giani, Präsident der Region Toskana, Italien, und Sara Funaro, Bürgermeisterin von Florenz, hielten Reden bei der Veranstaltung.

David Wang, Deputy Chairman of the Board and Rotating Chairman at Huawei, delivering a keynote at Huawei Connect Europe 2026

Tausende von Teilnehmern, darunter Branchenführer, Technologieexperten und Partner aus aller Welt, kamen zu der Veranstaltung zusammen, um unter dem Motto „Intelligentes und grünes Europa voranbringen" zu erörtern, wie digitale Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) Europas gleichzeitigen digitalen und grünen Wandel beschleunigen werden.

David Wang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und rotierender Vorsitzender bei Huawei, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Während Europas digitaler und grüner Wandel weiter voranschreitet, arbeitet Huawei mit über 5.000 Partnern zusammen, um durch technologische Innovationen reale Herausforderungen der Kunden zu lösen. Die intelligente Welt rückt näher, schneller als je zuvor, und die Industrie in ganz Europa bereitet sich auf einen großen Produktivitätssprung vor, der durch KI und andere fortschrittliche Technologien ermöglicht wird. Huawei war und bleibt in Europa, für Europa. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern setzen wir auf offene Zusammenarbeit, um Chancen zu nutzen, gemeinsamen Erfolg zu erzielen und zu einem intelligenteren und grüneren Europa beizutragen."

Leo Chen, Senior Vice President und Präsident des Bereichs Enterprise Sales bei Huawei, sprach ebenfalls auf der Veranstaltung und erläuterte die Strategie des Unternehmens für den europäischen Markt: „Huawei ist in Europa, für Europa. Wir analysieren die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort und setzen Technologie in die Praxis um, um Europas gleichzeitige grüne und digitale Transformation voranzutreiben."

Chen erklärte weiter, dass Huawei in der Region zwei Schwerpunkte verfolge: die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen, die auf die Gegebenheiten der lokalen Industrie zugeschnitten seien, und die Befähigung lokaler Partner, europäische Kunden besser zu bedienen.

Aufbauend auf dem bestehenden Kooperationssystem „Huawei + Partners" des Unternehmens hat Huawei bei dieser Veranstaltung zusätzlich das SCALE-Framework für Europa vorgestellt. Dieser Rahmen umfasst fünf Schlüsselinitiativen: szenariobasierte Lösungen, Co-Innovation, abgestimmtes Marketing, lokaler Service und gleichbleibende Qualität sowie effiziente Zusammenarbeit. Diese Initiativen sollen lokale Partner dabei unterstützen, Innovationen im Sinne der Kundenbedürfnisse zu entwickeln, Huawei-Lösungen einfacher in ihr Angebot zu integrieren und ihre Servicekapazitäten zu verbessern.

Zu den weiteren Gästen, die auf der Veranstaltung ihre persönlichen Einblicke in Europas Strategie des dualen Übergangs und in intelligente Branchenpraktiken darlegten, gehörten: Pierre Francois Rudant, Leiter Technologie, Auchan Retail; Federico Ascoli, Leiter Plattformen, Erweiterte Konzernleitung, Auchan; Sergio Grassi, Country Manager von Zeliatech und Chief Revenue Officer für Value, Green und Services der Esprinet Group Italy; und Marcel Poser, Mitbegründer, Screening Eagle Technologies.

Weitere Details finden Sie auf der offiziellen Website von HUAWEI CONNECT 2026. • FLORENZ: https://www.huawei.com/eu/events/huaweiconnect-florence

Medienkontakt:

Rafal Kwiatkowski

rafal.kwiatkowski@huawei.com

 

Leo Chen, Huawei's Senior Vice President and President of Enterprise Sales, delivering a keynote at Huawei Connect Europe 2026

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Elektro-Offensive trägt Mercedes-Benz – trotz Absatzminus in China

08.10.2026

Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.

Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.

Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.

Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.