FLORENZ, Italien, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Im Rahmen der HUAWEI CONNECT 2026 • Der in Florenz, Italien, abgehaltene Data Storage Summit – unter dem Motto „Neudefinition der Dateninfrastruktur im Zeitalter der intelligenten Technologie" – brachte Branchenexperten, Wissenschaftler, Partner und Unternehmensleiter aus aller Welt zusammen, um die Entwicklung der Dateninfrastruktur im Zeitalter der KI zu diskutieren und die neuesten Branchenpraktiken zur Beschleunigung der digitalen und intelligenten Transformation europäischer Unternehmen auszutauschen.
Auf dem Gipfeltreffen merkte Yuan Yuan, Präsident der Huawei-Produktlinie für Datenspeicherung, in seiner Rede an, dass sich die KI über die drei Anfangsstadien Rechenleistung, Modelle und Agenten hinaus entwickelt habe und in ein neues Stadium eingetreten sei, in dem Daten der Schlüssel zum Erfolg seien. Er betonte, dass Unternehmen die Entwicklung einer datenzentrierten KI-Rechenzentrumsinfrastruktur beschleunigen sollten. Für KI-Inferenz hat Huawei die branchenweit erste 3+1 KI-Datenplattformlösung auf den Markt gebracht, die Wissensbasis, Key-Value-Cache-Speicher (KV), Speicherbank und Unified Cache Manager (UCM) integriert. Diese Lösung wurde bereits in über 20 wichtigen Service-Szenarien eingesetzt und hat signifikante Ergebnisse geliefert.
Yuan merkte an, dass das nächste Kapitel der KI die Daten seien. Huawei Data Storage wird auch weiterhin ein offenes Ökosystem für die KI-Datenplattform fördern, um deren Kompatibilität mit mehr Modellen und Anwendungen zu gewährleisten. Dies wird die Einführung von KI in allen Branchen fördern.
Adley Zhang, Direktor der Abteilung für europäisches Data Center Marketing & Solution Sales von Huawei, hob Huaweis langjähriges Engagement auf dem europäischen Datenspeichermarkt hervor, das durch herausragende Produktiterationen, ein umfassendes Kooperationsökosystem und ein ausgereiftes Liefersystem ein starkes Vertrauen bei Kunden und Partnern aufgebaut hat. Tatsächlich baut das Unternehmen seine Präsenz in verschiedenen Branchen aus, beispielsweise in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen, Bildung und Forschung sowie Einzelhandel, da die Umsätze weiterhin rasant wachsen.
Mit Blick auf die Zukunft setzt Huawei darauf, technologische Innovationen zu nutzen und ein offenes Ökosystem zu fördern, um das kontinuierliche Wachstum der Speicherindustrie voranzutreiben und wettbewerbsfähige Lösungen für seine Kunden zu entwickeln.
Rafal Kwiatkowski rafal.kwiatkowski@huawei.com
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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.
Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.
Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.
Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.